Herzlich willkommen auf der Webseite des
Hartmanni-Gymnasiums Eppingen.
Erfolgreicher Abschluss der Schülerfirma "Stoffwechsel"
Mit der zweiten Hauptversammlung am 1. Juli 2026 fand die Schülerfirma „Stoffwechsel“
des Gymnasiums Eppingen ihren offiziellen Abschluss. Nach einem spannenden und
erfolgreichen Jahr blicken wir auf viele wertvolle Erfahrungen, gemeinsame Projekte und
zahlreiche Schulverkäufe zurück. All dies wäre ohne die Unterstützung unserer
Schulgemeinschaft nicht möglich gewesen.
Zum Abschluss unseres Projekts war es uns besonders wichtig, einen Teil unserer
erwirtschafteten Einnahmen für einen guten Zweck einzusetzen. Deshalb freuen wir uns,
die Tafel Eppingen mit einer Spende in Höhe von 500 Euro zu unterstützen und damit
einen Beitrag für eine wichtige soziale Einrichtung in unserer Region zu leisten. Die
verbleibenden Erlöse fließen in unsere Abikasse und kommen somit unserer gesamten
Jahrgangsstufe zugute.
Diese Spende bildet einen gelungenen Abschluss unserer Schülerfirma und zeigt, dass
wirtschaftlicher Erfolg und soziales Engagement Hand in Hand gehen können. Besonders
stolz sind wir darauf, dass wir mit unserer Arbeit nicht nur wertvolle Erfahrungen
sammeln, sondern gleichzeitig auch etwas an die Gemeinschaft zurückgeben konnten.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die unsere Produkte gekauft und uns während des
vergangenen Jahres begleitet und unterstützt haben. Ihre Unterstützung hat maßgeblich
zum Erfolg unserer Schülerfirma beigetragen und dieses Projekt überhaupt erst möglich
gemacht.
Wir blicken dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück und werden unsere Schülerfirma
„Stoffwechsel“ in bester Erinnerung behalten.
Text & Bilder: A.S. Luongo
Einladung zur Ausstellung "WEG!"
Mit Virtual Reality den Klimawandel erforschen
Wie fühlt sich der Klimawandel an? Welche Auswirkungen könnte er in Zukunft haben? Und welche
Daten brauchen wir, um die Veränderungen unseres Planeten besser zu verstehen? Diesen Fragen
konnten Schülerinnen und Schüler des Hartmann-Gymnasiums Eppingen auf eine ganz besondere Weise
nachgehen: Mit Hilfe von Virtual Reality (VR) tauchten sie direkt in eine virtuelle Welt ein und
wurden selbst zu Klimaforschern.
In Kooperation mit der Klimastiftung der Kreissparkasse Heilbronn konnte unsere Schule einen
Klimakoffer mit zwei modernen VR-Brillen ausleihen. Damit wurde das Klassenzimmer für einen
Moment zur Forschungsstation und die Schülerinnen und Schüler wurden mitten in ein spannendes
Klimaszenario versetzt.
Ausgestattet mit den VR-Brillen begaben sich die Jugendlichen auf eine virtuelle
Forschungsreise. Sie sammelten Daten, untersuchten Veränderungen und erlebten hautnah, welche
Folgen der Klimawandel in einem möglichen Szenario für das Jahr 2050 haben könnte. Statt den
Klimawandel nur aus Texten, Bildern oder Diagrammen kennenzulernen, konnten die Schülerinnen und
Schüler die Auswirkungen virtuell „live“ erfahren.
Ein herzlicher Dank gilt der Klimastiftung der Kreissparkasse Heilbronn, die dieses besondere
Projekt finanziell ermöglicht und damit einen wichtigen Beitrag zur modernen Bildung für
nachhaltige Entwicklung geleistet hat.
Text & Bild: Herr Betz
Die Mittel-/Oberstufentheater-AG präsentiert am 15. und 17. Juli um 19 Uhr Die Physiker in der
Aula
Elternbrief - Fit ins neue Schuljahr 2026
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Folien vom Info-Abend am 24.06.26
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Einladung zum Schulfest am 25. Juli 2026
Hartmanni-Gymnasium-Eppingen erfolgreich bei Jugend trainiert für Olympia Leichtathletik:
WK3 Mixed siegt, WK4 Mädchen erreicht 2. Platz
Am 24.06.2026 nahm das Hartmanni-Gymnasium-Eppingen am Kreisfinale des Wettbewerbs
„Jugend trainiert für Olympia“ in der Leichtathletik in Brackenheim teil. Die
Schule trat mit zwei Mannschaften, der WK3 Mixed-Mannschaft (Jahrgänge
2011/2012) sowie der WK4 Mädchen-Mannschaft (Jahrgänge 2013–2015), gegen andere
Schulen in verschiedenen Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen an.
Bei sommerlichen Extrembedingungen mit Temperaturen von bis zu 38 °C in der
Sonne stellte der Wettkampf eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten
dar. Trotz dieser hohen Belastung zeigten die HGE-Schülerinnen und -Schüler beeindruckende
Leistungen und bewiesen großen Einsatzwillen. Dank der Unterstützung durch die Begleiterinnen
und Begleiter, schattenspendender Pavillons und ausreichend Möglichkeiten zur Abkühlung mit
Wasser konnten die Athletinnen und Athleten ihre Kräfte zwischen den Disziplinen sammeln und
konzentriert an den Start gehen.
Die WK4 Mädchen aus der 5., 6. und 7. Klassenstufe belegten in einem
Teilnehmerfeld von fünf Schulen einen hervorragenden 2. Platz. Ihre Ergebnisse
waren in vielen Disziplinen außergewöhnlich stark, vor allem im Ballweitwurf
und Hochsprung konnten die Schülerinnen überzeugen. Beim Hochsprung zeigte sich
außerdem der besonders starke Zusammenhalt im Team: Jede erfolgreich gemeisterte Höhe wurde
gemeinsam gefeiert und die gegenseitige Unterstützung sorgte für zusätzliche Motivation im Team.
Die WK3 Mixed-Mannschaft bestätigte ihre Leistungen aus dem Vorjahr und sicherte
sich mit deutlichem Abstand den 1. Platz. Besonders die Mädchen aus der
Leichtathletikabteilung des TV Eppingen waren bestens vorbereitet und zeigten starke Leistungen.
Auch die Jungen kämpften in allen Disziplinen engagiert und wuchsen über sich hinaus. Mit dieser
Leistung wartet eventuell das Landesfinale Mitte Juni in Sindelfingen, bei dem
die besten Schulen Baden-Württembergs gegeneinander antreten.
Die betreuenden Lehrkräfte Frau Heidorn und Herr Kugler sind sehr stolz auf die
Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler. Ein besonderer Dank gilt den mitgereisten Eltern für
ihre Unterstützung sowie Rico Cardoso, der die WK3-Mannschaft mit seiner
Expertise begleitete, motivierte und den gesamten Wettkampftag unterstützte.
Im Austausch mit der Bundeswehr – Jugendoffizier Patrick Jungmann zu Gast am HGE
Unsere Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 2008 sind die ersten, die zu ihrem 18. Geburtstag
einen Brief von der Bundeswehr erhalten. Dieser enthält einen QR-Code, der zu einem Fragebogen
verweist, der Eignung und Bereitschaft für den aktuell freiwilligen Wehrdienst überprüfen soll.
Das im Dezember 2025 von Bundestag und Bundesrat verabschiedete Gesetz reagiert auf die
veränderte Sicherheitslage Deutschlands, stellt aber auch einen Eingriff in die Lebensplanung
der jungen Generation dar.
Umso wichtiger ist der Austausch mit Menschen, die die Bundeswehr von innen kennen. Aus diesem
Grund kam Jugendoffizier Patrick Jungmann ans Hartmanni-Gymnasium, um einen Vortrag über die
veränderte sicherheitspolitische Lage und den geplanten Aufwuchs der Bundeswehr vor der
Jahrgangsstufe 1 zu halten. Es wurde schnell klar, dass es dem Referenten nicht um einen
belehrenden Vortrag ging, sondern dass er einen offenen Austausch suchte. Dabei wurde einerseits
deutlich, dass in der Stufe Verständnis dafür herrscht, dass die Bundeswehr fähig zu Landes- und
Bündnisverteidigung sein sollte. Andererseits scheint die Bereitschaft in der Stufe für
einen freiwilligen Dienst nicht allzu hoch zu sein.
Für uns als Gemeinschaftskunde-Lehrkräfte war ein offener Austausch wichtig. Es war gewünscht,
dass die „Perspektive der Truppe“ und die veränderte Sicherheitslage dargestellt wird. Eine
einseitige Werbeveranstaltung für die Bundeswehr oder „Kriegstüchtigkeit“ (Verteidigungsminister
Pistorius) war nicht in unserem Sinn. Jugendoffizier Jungmann verkörperte genau diese Offenheit
und so kam es zu einem regen Austausch zwischen Bundeswehr und der J1, die für beide Seite
gewinnbringend war. Ein Austausch, wie sie demokratisch eingebundenen Streitkräften gut zu
Gesicht steht und in dieser Form regelmäßig an unserer Schule stattfinden sollte.
Text und Bild: Holger Freudenberger
Moriz-von-Rauch-Geschichtspreis für Niklas Reimold
Der Historische Verein Heilbronn e.V. zeichnet seit 1998 mit dem
Moriz-von-Rauch-Preis die
jeweils jahrgangsbesten Abiturientinnen und Abiturienten der Gymnasien des Stadt-und Landkreises
aus, die sich im Leistungsfach Geschichte durch ganz besondere Leistungen hervortun konnten. Im
Falle des HGE ist das in diesem Jahr Niklas Reimold. Er zeigte über die zwei
Kursstufenjahre
konstant sehr gute Leistungen, die auf einem profunden historischen Wissen und ausgeprägten
analytischen Denkvermögen basierten. Reimold hat sich damit verdientermaßen als Preisträger
qualifiziert.
Die diesjährige Preisverleihung fand am 16. Juni im Großen Ratssaal der Stadt Heilbronn statt im
Beisein von Familienmitgliedern, Freunden, Lehrkräften, Schulleitungsvertretern und – zumindest
symbolisch in Porträtform – dem für die deutsche Demokratiegeschichte wohl wichtigsten
Absolventen eines Heilbronner Gymnasiums, Theodor Heuss.
Der Geschichtspreis ist nach dem Heilbronner Lokalhistoriker und Archivar Moriz von Rauch
(1868-1928) benannt, der von 1915 bis zu seinem Tod den 1876 gegründeten Historischen Verein
Heilbronn leitete.
Das HGE gratuliert Niklas Reimold zu dieser Auszeichnung.
Über zwanzig Preisträger beim Känguru-Wettbewerb
Im März jeden Jahres findet am Hartmanni-Gymnasium Eppingen der Känguru-Wettbewerb statt. Dies
ist ein internationaler Mathematik-Wettbewerb für die Klassenstufen 3 bis 13. In Deutschland
waren dieses Jahr fast eine Million Schülerinnen und Schüler von circa 13.000 Schulen dabei. Am
HGE traten dieses Jahr 261 Teilnehmende an, um ihre Fähigkeiten im Rätseln, Knobeln und Denken
unter Beweis zu stellen.
Vor den Pfingstferien wurden dann endlich die Ergebnisse übermittelt. Wir freuen uns sehr, dass
21 Schülerinnen und Schüler einen Preis erhalten haben. Zu gewinnen gab es Bücher und Spiele.
Zudem gab es als Sonderpreis ein T-Shirt für den größten „Känguru-Sprung“ – also die meisten
richtig gelösten Aufgaben in Folge.
Besonders hervorzuheben sind die drei besten Schüler der Schule: Thomas Mommer, Finn Reimold
(beide aus der 5e) sowie Florian Czichowsky (6a) erreichten alle hervorragende 113,75 von 120
Punkten. Damit erhielten sie nicht nur jeweils einen ersten Preis, sondern sicherten sich alle
auch ein T-Shirt, da ihr Känguru-Sprung exakt gleich groß war. Außerdem hat Niklas Reimold als
einziger Schüler der Jahrgangsstufe 2 kurz vor seinem schriftlichen Abitur noch am Wettbewerb
teilgenommen und war damit in jedem Jahr seiner Schullaufbahn am HGE dabei. Er wurde mit einem
dritten Preis belohnt.
Text & Bild: Katharina Schiebeler
Nachklang – der Ehemaligenchor des HGE auf dem Landesmusikfestival 2026
Der Chor „Nachklang“, bestehend aus ehemaligen Schüler:innen des Hartmanni-Gymnasium Eppingen,
gibt am Samstag, 20. Juni, einen Vorgeschmack auf sein erstes Konzert im Spätjahr. Dirigiert von
Musiklehrer Bernd Söhner werden die jungen Sänger:innen um 19 Uhr in der evangelischen
Stadtkirche in Sinsheim beim Landesmusikfestival Baden-Württemberg 2026 singen. Beim
Landesmusikfestival treten den Tag über auf 10 Bühnen in der gesamten Sinsheimer Innenstadt
verteilt Chöre, Orchester und Musikvereine auf. Wer sich an den ersten Auftritt vom Nachklang
bei der Eppinger Gartenschau vor vier Jahren erinnert, wird das Event somit nicht verpassen
wollen. Mit Lia Abdu, einer aktuellen Mittelstufenschülerin des HGEs, als Solistin werden mit
der Musik als verbindendes Element Brücken zwischen ehemaligen und aktuellen Schüler:innen
geschaffen und die musikalische Arbeit über das Abitur hinaus fortgesetzt.
Bundesjugendspiele 2026 am Hartmanni-Gymnasium Eppingen
Am 22. Mai 2026 fanden die Bundesjugendspiele des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen im
Kraichgaustadion statt. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen – passend zum
letzten Schultag vor den Pfingstferien – herrschten beste Bedingungen für einen gelungenen
Sporttag.
Teilgenommen haben die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6. Insgesamt gingen zehn
Klassen an den Start, die in 20 Riegen eingeteilt wurden. Jede Riege wurde von zwei Schülerinnen
oder Schülern der Kursstufe betreut, die die jüngeren Teilnehmenden durch den Tag begleiteten.
Auf dem Programm standen die klassischen leichtathletischen Disziplinen Weitsprung, Ballweitwurf
und Sprint, bei denen die individuellen Leistungen im Mittelpunkt standen. Ergänzt wurden diese
durch verschiedene kooperative Spiele, bei denen Teamgeist, Zusammenhalt und gegenseitige
Unterstützung gefragt waren. Der Spaß stand hier klar im Vordergrund – und die vielen fröhlichen
Gesichter zeigten, wie gut die Wettbewerbe ankamen. Die Stationen wurden von Lehrkräften sowie
Schülerinnen und Schülern der Kursstufe betreut und ausgewertet.
Auch abseits der Wettkämpfe sorgte die Kursstufe für eine gelungene Atmosphäre. Sie übernahm die
Bewirtung der Teilnehmenden und kümmerte sich um die musikalische Begleitung des Tages. Dadurch
erhielt die Veranstaltung einen besonderen Eventcharakter und trug zu einer rundum gelungenen
Stimmung im Stadion bei.
Eröffnet wurden die Bundesjugendspiele in feierlicher Weise, mit einer gemeinsamen Stadionrunde,
begleitet von einer brennenden Fackel. Dieses symbolische Element sollte die Begeisterung und
Leidenschaft für den Sport ins Stadion tragen und stimmte alle auf einen fairen Wettkampftag
ein.
Den Höhepunkt bildeten die Staffelläufe der einzelnen Klassenstufen. Hier zählte nicht die
Leistung des Einzelnen, sondern der Erfolg des Teams. Nur durch gegenseitiges Vertrauen, gute
Abstimmung und den Einsatz aller Beteiligten konnte eine Klasse erfolgreich sein. Damit
spiegelten die Staffelläufe wichtige Werte wider, die auch im Schulalltag von Bedeutung sind:
Zusammenhalt, Verantwortung und das gemeinsame Arbeiten an einem Ziel.
Neben dem Gemeinschaftserlebnis konnten auch zahlreiche sportliche Erfolge verzeichnet werden.
Viele Schülerinnen und Schüler erzielten hervorragende Leistungen und dürfen sich über eine
Vielzahl an Sieger- und Ehrenurkunden freuen. Diese Ergebnisse verdienen große Anerkennung und
zeigen, mit wie viel Einsatz und Motivation die Teilnehmenden an den Start gegangen sind.
Die Bundesjugendspiele 2026 waren somit ein voller Erfolg. Neben starken sportlichen Leistungen
prägten vor allem die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler, die gegenseitige Unterstützung
und die positive Atmosphäre den Tag. Ein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften sowie den
Helferinnen und Helfern der Kursstufe, die durch ihren Einsatz zum Gelingen dieser Veranstaltung
beigetragen haben. So bleibt ein sonniger, sportlicher und gemeinschaftlicher Tag in bester
Erinnerung.
Text: Philipp Kugler
Bilder: Robinson Carvajal
Das HGE stellt erneut erfolgreich eine Delegation auf dem Parkett der Diplomatie
Seit 2019 ist das Hartmanni-Gymnasium regelmäßig mit einer Delegation auf Konferenzen der
Vereinten
Nationen vertreten. Im Rahmen von MUNBW – Model United Nations Baden-Württemberg - werden
Verhandlungen im Rahmen der UNO realitätsnah simuliert. Bei der 2026er-Auflage vertraten
insgesamt
sieben Schülerinnen und Schüler unserer Schule als Delegierte aus Kroatien, Mosambik bzw.
Südafrika
die Interessen ihres jeweiligen Staates in den verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen.
Geleitet wurde die Delegation von Nella Ruder und Holger Freudenberger.
In der Generalversammlung ist jeder der 193 Mitgliedstaaten vertreten und stimmberechtig. Auch
bei
MUNBW ist die „GV“ das größte Gremium. Entsprechend kompliziert gestaltet sich hier die
Meinungs-
und Mehrheitsbildung. Die Delegierten Mosambiks, Südafrikas und Kroatiens beschäftigten sich mit
der
Problematik von Klimaflüchtlingen. Die Debatte darüber, wie ihr internationaler Rechtsstatus
aussehen sollte und wie die Lasten unter den Ländern verteilt werden sollten, wurde mit
äußerster
Härte geführt. Schlussendlich konnte sich die Generalversammlung in letzter Sekunde auf einen
Kompromissantrag einigen.
Der Wirtschafts- und Sozialrat beschäftigte sich drei Tage lang mit dem Thema „KI zum Wohle der
Menschheit“. Hier waren drei Schülerinnen des HGE vertreten und dieses Gremium stellte mit einer
Gesamtgröße von 49 Delegierten eine größere Herausforderung dar als gedacht. Schließlich gelang
es
auch dem WISO, eine Resolution zu verabschieden, welche über einer Präambel mit 25 (!) Absätzen
verfügte. Die Beschlussfassung erfolgte nach 19 langen Änderungsanträgen mit einer Mehrheit 33
Unterstützerstaaten – und das 5 Minuten vor Ende der Sitzung. Die Delegierte Mosambiks sieht
ihre
Position im Ergebnis gut repräsentiert, da unter anderem KI im Gesundheitswesen gefördert werden
soll, um eine breitere Datenbank zu besitzen und somit Patienten besser behandeln zu können.
Im Menschenrechtsrat war die Delegierte Südafrikas alleinige Vertreterin aus Eppingen. In einer
Sitzungspause am Samstag gab sie der anwesenden Konferenzpresse folgendes Statement:
„Es wird deutlich, wie wichtig Kompromissbereitschaft, diplomatisches Geschick und
überzeugende
Argumentation für den Erfolg einer Resolution sind. Im Rahmen einer informellen Sitzung
konnten
die Delegierten sich bei den offenen Punkten annähern: Ich bin zuversichtlich, dass wir
morgen
eine Resolution verabschieden können.“
Und so kam es auch, tatsächlich konnten im Menschrechtsrat die unterschiedlichen Standpunkte
zusammengeführt werden und am letzten Verhandlungstag eine Resolution verabschiedet werden.
Neben langen Konferenztagen kamen das Rahmenprogramm und der Spaß nicht zu kurz. Es wurden
verschiedene Workshops zu Themen der internationalen Beziehungen angeboten und besucht.
Highlight
war sicherlich der Diplomatenball im Kurhaus Bad Cannstatt am Sonntagabend, auf dem die Erfolge
der
Konferenz ausgelassen gefeiert wurden. Nicht direkt zu den Erfolgen, aber sicherlich zur
Tradition
gehören die „Spaßdebatten“ in den Gremien. In Zeiten, in denen Donald Trump oder Gianni
Infantino
das Weltgeschehen mitbestimmen, bieten sich dafür auch verschiedene Ansätze. Beispielhaft sei
die
Forderung nach einer Statue auf den Komoren mit dem Titel „Wo keine Menschen, da gibt es auch
keine
Menschenrechte“ genannt. Die Statue solle den Ostseewal „Timmy“ abbilden, der von Charlie Kirk
und
Markus Söder geritten wird – ein KI-Modell der Statue findet sich in der Galerie. Eine Idee, die
mit
Blick auf die Protagonisten der internationalen Beziehungen nicht abwegig erscheint.
Text: Holger Freudenberger, Isabella Keller (J2), Niklas Reimold (J2), Nastja Schnigulla
(10a)
Bilder: Deutsche Model United Nation, privat