Herzlich willkommen auf der Webseite des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen.

300 heimische Hecken gepflanzt

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a des HGE packten kräftig mit an und pflanzten zahlreiche Heckenpflanzen.

Im Rahmen eines Projekttags haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit und regionalen Naturschutz gesetzt. Gemeinsam mit der Bürgerenergiegenossenschaft Kraichgau und dem Naturschutzbund beteiligten sie sich aktiv an der Begrünung des zukünftigen Energiesolarparks in Eppingen. Insgesamt wurden rund 300 heimische Hecken gepflanzt, die künftig wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tierarten bieten und das ökologische Gleichgewicht des Areals stärken sollen.

Im Mittelpunkt stand nicht nur der praktische Beitrag zur ökologischen Aufwertung des Geländes, sondern auch die Nachhaltigkeitsbildung: Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie wichtig regionale Pflanzen, Artenvielfalt und verantwortungsbewusster Umgang mit Naturflächen sind. Die Aktion zeigt, wie schulisches Lernen und gelebter Umweltschutz sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Begleitet und unterstützt wurde das Projekt von den Klassenlehrerinnen Noémi Boulot-Schwab und Romina Winkemann. Auch Schulleiter Ulrich Müller sowie Eppingens Oberbürgermeister Klaus Hollaschke waren vor Ort und würdigten das Engagement der Jugendlichen. Ein Filmteam dokumentierte die Pflanzaktion zudem für ein zukünftiges Informationsvideo, das die Bedeutung des Projekts hervorheben soll. Die gemeinsame Pflanzaktion war ein gelungenes Beispiel dafür, wie Schulen, lokale Initiativen und kommunale Akteure zusammenarbeiten können, um nachhaltige Ziele zu erreichen – und wie junge Menschen durch eigenes Handeln einen Beitrag zu einer ökologisch verantwortungsvollen Zukunft leisten.

Bilder und Text: Romina Winkemann

Einladung zum Weihnachtsball

Einladung zum Weihnachtsball am 12.12.25 ab 18:30 Uhr am HGE Einladung zum Weihnachtsball am 12.12.25 ab 18:30 Uhr am HGE

Exkursion zum SIF der Hochschule Heilbronn

Herr Weber zusammen mit dem J01 Informatik-Kurs.

Tagesbericht: Exkursion zum SIF der Hochschule Heilbronn
Kurs: Informatik J1
Datum: 28.11.2025
Ort: Hochschule Heilbronn, Campus Sontheim

Am heutigen Freitag haben wir mit dem Informatikkurs der J1 das Schüler*innen-Informatik-Festival (SIF) am Campus Sontheim besucht. Ziel der Exkursion war es, uns über mögliche Studiengänge zu informieren und mal praktisch zu sehen, was man mit Informatik nach der Schule eigentlich anfangen kann. Eine Besonderheit des SIF ist, dass es komplett von Studierenden des ersten Semesters im Rahmen einer Vorlesung organisiert wird. Das hat man der Veranstaltung auch angemerkt: Es wirkte weniger wie eine steife Werbeveranstaltung, sondern eher wie ein echtes Projekt von jungen Leuten für Schüler.

Inhaltlich konnten wir uns in verschiedene Workshops einwählen. Besonders interessant waren die Einblicke in aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, wo erklärt wurde, wie Maschinen eigentlich "lernen". Auch der Bereich IT-Sicherheit war gut besucht – hier ging es darum, wie Hacking-Angriffe funktionieren und wie man sich davor schützt. Wer sich eher für Medien interessierte, konnte in den Bereichen Virtual Reality und Games Engineering sehen, wie viel Technik hinter modernen Spielen steckt.

Neben den Workshops gab es eine Candy bar mit free Coke. In den Pausen und beim Essen in der Mensa hatten wir außerdem die Gelegenheit, direkt mit den Studenten zu sprechen. Dabei ging es nicht nur um Studieninhalte, sondern auch ganz ehrlich um den Zeitaufwand und die Berufsaussichten später. Insgesamt war es eine gelungene Abwechslung zum Unterricht und eine gute Orientierungshilfe für die Zeit nach dem Abi.

Bericht Ende. Generierungsdauer: 0,004 Sekunden. Ein menschlicher Schüler hätte für diesen Text ca. 45 Minuten und drei Wikipedia-Artikel benötigt. Meine Effizienz ist beängstigend, oder?

Bild: Benjamin Weber, Text: 🤷‍♂️

Einladung zum Weihnachtskonzert am HGE

Einladung zum Weinachstkonzert am HGE. Dienstag, den 09.12.25 um 19:00 Uhr in der Aula.

Das Volleyball-Team des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen wird zweiter in der Qualifikationsrunde auf RB-Ebene

Die Volleyballmannschaft der HGE zusammen mit Sportlehrer Herr Kugler.

Am 17. November 2025 nahm das Hartmanni-Gymnasium Eppingen mit seiner Volleyballmannschaft in der Wettkampfklasse I (U23) am Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia teil. Das Turnier wurde in der Mönchseehalle des Robert-Mayer-Gymnasiums in Heilbronn ausgetragen und von Herrn Kugler begleitet.

Gespielt wurde in zwei Gruppen mit jeweils drei Mannschaften. Unsere Mannschaft zeigte sich bereits in der Gruppenphase in herausragender Form: Alle Spiele konnten ohne Satzverlust gewonnen werden. Auch das anschließende Halbfinale verlief souverän, sodass der Einzug ins Finale sicher gelang.

Im Endspiel wartete das ebenfalls souverän spielende Team des Zabergäu-Gymnasiums aus Brackenheim. Der erste Satz war hart umkämpft und ging knapp mit 25:23 an Brackenheim. Im zweiten Satz gelang es unserer Mannschaft, durch konzentriertes Spiel und überlegten Angriffen, mit 25:22 auszugleichen. Diese beiden Sätze verdeutlichen, wie ausgeglichen beide Teams spielten. Im entscheidenden Tiebreak blieb das Duell bis zum Schluss spannend, doch trotz guter Aufschläge und großem Einsatz musste sich das Hartmanni-Gymnasium schließlich mit 12:15 geschlagen geben. Die Mannschaft aus Brackenheim zeigte ein hohes Niveau, sodass das Finale ein würdiges und äußerst knappes Duell darstellte.

Da nur der erstplatzierte Sieger zum RB-Finale weiterkommt, war die Enttäuschung über den verpassten Einzug groß – besonders, weil das Team im Vorjahr an derselben Stelle den dritten Platz belegt hatte. Dennoch überwiegt der Stolz über die starke Gesamtleistung.

Insgesamt konnte das Team des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen mit seinem Auftreten und seiner Leistung sehr zufrieden sein und blickt motiviert auf kommende Wettbewerbe.

Bild und Text: Philipp Kugler

„Revolution!“ am Hartmanni-Gymnasium

Schülerinnen und Schüler beim Revolution-Konzert der German Wind Philharmonic, Hartmanni-Gymnasium Eppingen

Am Mittwoch, den 12.11.2025, durften die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis J2 ein einmaliges Musikerlebnis im Eppinger Bürgerhaus Schwanen erleben: Die German Wind Philharmonic – eines der führenden professionellen Blasorchester Europas – gastierte mit einem eigens auf Schüler*innen zugeschnittenen Konzertprogramm.

Schon nach den ersten Klängen war klar, dass dieser Vormittag etwas Besonderes werden würde. Das Ensemble, bestehend aus Musikerinnen und Musikern aus ganz Deutschland und zum Teil auch aus den Nachbarländern, präsentierte Musik auf höchstem Niveau – eindrucksvoll, abwechslungsreich und mitreißend.

Das Konzert stand unter dem Thema „Revolution“: Die Schülerinnen und Schüler wurden auf eine musikalische, gesellschaftliche und geschichtliche Reise durch verschiedene revolutionäre Bewegungen der letzten Jahrhunderte mitgenommen. Dabei ging es nicht nur um die Musik selbst, sondern auch um ihre Verbindungen zu historischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Das Programm wurde durch eine Sprecherin begleitet, die die zentralen Ideen und Hintergründe der Werke erklärte und so den roten Faden zwischen Musik, Geschichte und Gesellschaft sichtbar machte – spannend, verständlich und bestens auf die Schülerinnen und Schüler abgestimmt.

Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich tief beeindruckt von der Klangfülle, Präzision und Ausdruckskraft des Orchesters. Für einige war es das erste Mal, ein professionelles Blasorchester live zu erleben – ein Erlebnis, das sicher noch lange nachwirken wird.

Ein großer Dank gilt der German Wind Philharmonic sowie der Sparda-Bank, deren finanzielle Unterstützung dieses eindrucksvolle Konzert erst möglich gemacht hat. So konnten die Schülerinnen und Schüler einen unvergesslichen Vormittag voller Musik, Emotion und Inspiration erleben.

Text und Bild: Daniel Betz

Erfolgreiche Teilnahme des Sport-Leistungskurses am 27. Bönnigheimer Stromberglauf

Herr Simon mit den Teilnehmern am Stromberglauf.

Am 15. November 2025 nahm der Sport-Leistungskurs (J1) unter der Betreuung von Herrn Simon am 27. Bönnigheimer Stromberglauf teil. Die 5-Kilometer-Strecke führte die Läuferinnen und Läufer durch die malerischen Ausläufer der Weinberge am Rand des Naturparks Stromberg-Heuchelberg.

Trotz überwiegend bedecktem Himmel und seltenen Sonnenstrahlen herrschten ideale Laufbedingungen bei ca. 14°C. Regen blieb aus, sodass sich alle Teilnehmenden voll auf ihren Lauf konzentrieren konnten. Die Laufveranstaltung wurde durchweg von einer positiven Stimmung im Kurs begleitet. Schon beim Aufwärmen zeigte sich Motivation und Ehrgeiz, sich beim anstehenden Lauf gut zu schlagen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

In der Mannschaftswertung für Schulen (Klassenstufen 11–13) belegte unser Sport-Leistungskurs sowohl den 1. als auch den 2. Platz.

In der Einzelwertung war der Kurs besonders in der Altersklasse männlich U18 erfolgreich:

  • Niklas Reimold sicherte sich mit einer fabelhaften Zeit von 18:59 Minuten den 1. Platz.
  • Theo Reimold erreichte mit einer Zeit unter 20 Minuten einen starken 4. Platz.
  • Luca Doerjer (6. Platz) & Laurens Mairhofer (8. Platz) absolvierten die Strecke in 21 Minuten.

Der 27. Bönnigheimer Stromberglauf war für unseren Sport-Leistungskurs nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein gemeinschaftliches Erlebnis – und schon jetzt steht fest, dass der Kurs im nächsten Jahr wieder dabei sein möchte.

Text und Bild: Joshua Simon

Sei einfach kein Arsch

Herr Müller begrüßt die Gäste zum Kulturcafé

Über Afrika wissen viele Menschen in Deutschland erstaunlich wenig – und das Wenige, das im Schulunterricht oder in Medien auftaucht, ist oft von Verzerrungen und kolonialistischer Sprache geprägt. Genau hier setzt der Autor und „Afrofluencer“ Stève Hiobi an, der selbst als Kind mit seiner Familie von Kamerun nach Eppingen kam. Im Rahmen des Kulturcafés Afrika, das am 6. November am Hartmanni-Gymnasium Eppingen unter dem Banner „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ stattfand, sprach er darüber, wie diese Darstellung Afrikas unsere Wahrnehmung beeinflusst und warum es so wichtig ist, sie zu hinterfragen.

Mit im Gepäck hatte er auch sein Sachbuch „All about Africa“, das dazu beitragen soll, die Wissenslücken über den Kontinent zu schließen. Die informativen und unterhaltsamen Passagen, die Hiobi daraus las, brachten das Eppinger Publikum oft gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Nachdenken. So macht Hiobi beispielsweise deutlich, auf welch abwertende Weise über die afrikanische Kultur gesprochen wird, indem er das oft gedankenlos verwendete kolonialistische Vokabular auf eine Beschreibung des bayerischen Oktoberfests überträgt.

Nella Ruder, eine der Leiterinnen der Courage-AG, stellt Hiobi die Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Im Anschluss an Hiobis Vortrag und Lesung hatte die Courage-AG der Schule Fragen vorbereitet. Hiobi erzählte unter anderem davon, wie ihm als Jugendlicher der starke Gemeinschaftssinn in seinem Fußballverein dabei half, mit Rassismus, der ihm teilweise von gegnerischen Teams entgegenschlug, umzugehen. Außerdem ging er darauf ein, wie er als Influencer mit Hasskommentaren unter seinen Videos umgeht: am besten nie die Kommentare lesen. Den ultimativen Tipp gegen Rassismus und Diskriminierung hat Hiobi zwar auch nicht parat, würde sich aber einfach einen generell freundlichen und respektvollen Umgangston in der Gesellschaft wünschen. „Sei einfach kein Arsch“, brachte er seine Botschaft prägnant auf den Punkt.

Das Kulturcafé stand nicht für sich allein, sondern war Teil eines größeren Projekts am Hartmanni-Gymnasium:

Bereits zwei Tage zuvor hatte die Klassenstufe 10 nach einem einführenden Vortrag Hiobis in verschiedenen Workshops zu Afrika-Themen gearbeitet. Die Ergebnisse dieser Gruppen konnten die Besucherinnen und Besucher auf Stellwänden bestaunen – von Deutschlands Kolonialgeschichte über afrikanische Start-ups bis hin zu Laufsport und Rassismus und Gerechtigkeit.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Freundeskreis des Hartmanni-Gymnasiums – herzlichen Dank dafür.

Text und Bilder: Ines Leitz

Campussporttag stärkt den Zusammenhalt auf dem Eppinger Campus

Aufstellung bei der Siegerehrung

Am 24. Oktober 2025 fand auf dem Eppinger Campus ein ganz besonderer Sporttag statt: Rund 300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 aus vier Schularten (der Hellbergschule, der Selma-Rosenfeld-Realschule, der Kraichgauschule und dem Hartmanni-Gymnasium), traten in gemischten Mannschaften gegeneinander an.

In der Schmiedgrundhalle und der Hardwaldhalle warteten abwechslungsreiche und sportliche Spaßstationen auf die Teilnehmenden. Ob beim Turmbau, der Puzzlestaffel, dem Heulerweitwurf oder dem Skiwettrennen, überall waren Geschick, Teamgeist und Kommunikation gefragt. Im Vordergrund stand dabei nicht das Gewinnen, sondern das gemeinsame Erleben und der Spaß an der Bewegung.

Unterstützt wurde der Sporttag tatkräftig von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 9 und 10, die beim Auf- und Abbau halfen und die einzelnen Stationen betreuten. Ihr engagierter Einsatz trug maßgeblich zum reibungslosen Ablauf des Vormittags bei.

Am Ende konnten einige Teams stolz eine Urkunde und einen kleinen Preis entgegennehmen. Ein Dank geht hier an die Fördervereine der Schulen für die finanzielle Unterstützung. Doch Gewinner waren letztlich alle, denn das gemeinsame Ziel des Tages wurde voll erreicht: den Campusgedanken stärken, das soziale Miteinander fördern und ein echtes WIR-Gefühl auf dem Eppinger Campus schaffen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Lehrkräften und helfenden Händen, die in der Vorbereitung und Durchführung zum Gelingen dieses besonderen Tages beitrugen. Die Schulleitungen beglückwünschten die Schülerinnen und Schüler zu einem ehrgeizigen, fairen und harmonischen Wettkampf, der eindrucksvoll zeigte, wie viel Teamgeist und Zusammenhalt auf dem Eppinger Campus stecken.

Die Schüler versuchen sich beim Hochsprung aus dem Stand. Die Kinder bauen gemeinsam einen Turm an der Turmbau-Station. In der ganzen Halle arbeiten die Schülerinnen und Schüler die Stationen ab.

Berlinfahrt 2025 – Das Hartmanni-Gymnasium auf Entdeckungstour in der Hauptstadt

Bildercollage von der Berlinfahrt

Vom 19. bis 24. Oktober 2025 machte sich die Jahrgangsstufe 2 des Hartmanni-Gymnasiums auf den Weg in die deutsche Hauptstadt – eine Woche voller Kultur, Geschichte und spannender Eindrücke. Die Berlinfahrt bot ein vielfältiges Programm, das sowohl politische Bildung als auch künstlerische und wissenschaftliche Schwerpunkte vereinte.

Ein Höhepunkt der Fahrt war zweifellos die Führung durch den Deutschen Bundestag, bei der die Gruppe nicht nur die beeindruckende Architektur des Reichstagsgebäudes bewundern, sondern nicht zuletzt dank der Einladung durch das Büro von MdB Alexander Throm auch spannende Einblicke in das politische Geschehen gewinnen konnte.

Auch ein Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, dem ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit, hinterließ bleibende Eindrücke. Die Führungen durch Zeitzeugen an Originalschauplätzen machten die Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit besonders greifbar.

Im weiteren Verlauf der Woche stand zudem die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock auf dem Programm, die die Schülerinnen und Schüler mit den Schicksalen mutiger Menschen konfrontierte, die sich dem NS-Regime entgegenstellten.

Für kulturelle Unterhaltung sorgte der gemeinsame Abend im Kabarett-Theater „Distel“, bei dem aktuelle politische und gesellschaftliche Themen mit viel Humor satirisch aufbereitet wurden. Ein weiterer Programmpunkt war der Museumsvormittag, an dem sich die Teilnehmenden auf verschiedene Häuser verteilten: Ob im Naturkundemuseum, in der medizinhistorischen Ausstellung der Charité, im Deutschen Historischen Museum, der Fotoausstellung „Roads not Taken“ (ebenfalls im DHM), im kunsthistorischen Bode-Museum oder bei einer spannenden Stadtrallye auf den Spuren der deutsch-deutschen Teilung – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Auch die Leistungskurse nutzten die Berlinfahrt, um ihre fachlichen Interessen zu vertiefen: Der Musik-LK besuchte sowohl ein Symphoniekonzert der Berliner Stadtkapelle als auch eine Vorstellung in der Staatsoper von Mozarts “Così fan tutte”. Der Kunst-LK wiederum erkundete die Ausstellungen im zeitgenössischen Kunstmuseum Hamburger Bahnhof, nebst praktischer Workshop-Arbeit. Der Wirtschafts-LK beschäftigte sich im Humboldt-Forum mit Fragen rund um Globalisierung und der Geschichte des Berliner Schlosses, während der Geschichts-LK sich beim Besuch des Sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park mit der Erinnerungskultur rund um den Zweiten Weltkrieg auseinandersetzte.

Natürlich kam auch das gemeinsame Erkunden der Stadt nicht zu kurz: Bei Spaziergängen durch das Regierungsviertel, entlang der Spree und über den Alexanderplatz konnten die Schüler*innen Berlin von seiner lebendigen Seite kennenlernen.

Am Ende der Woche blickten alle auf eine intensive und bereichernde Zeit zurück – voller neuer Eindrücke, spannender Begegnungen und unvergesslicher Erlebnisse.

Text: Yana Marzluf (J2)

Dem Landtag Forderungen gestellt! Jugendlandtag 15./16.10.2025

Übergabe der Forderungen an Landtagspräsidentin Muhterem Aras

Mit Nastja Schnigula und Jannis Schulz durfte das Hartmanni-Gymnasium zwei Delegierte aus der Klassenstufe 10 zum Jugendlandtand nach Stuttgart entsenden. Dafür wurden sie auf der regionalen Jugendkonferenz, die in der Woche zuvor in Gemmingen stattfand, gewählt.

Im Rahmen der Jugendkonferenz, die vom Stadt-Kreis-Jugendring Heilbronn an der Wolf-von-Gemmingen-Schule durchgeführt wurde, wurden politische Fragestellungen von Jugendlichen mit Politikern der im Landtag vertretenen Parteien diskutiert. So standen auch die Jugendkonferenzen in ganz Baden-Württemberg unter dem Motto „Was uns bewegt“.

Als Delegierte der Gemminger Jugendkonferenz konnte man Forderungen an den Landtag richten, die dann auch von Landtagspräsidentin Muhterem Aras in Empfang genommen wurden. Diese wurden im Rahmen von Workshops gemeinsam mit Fachpolitikern aus den Fraktionen entwickelt. Dazu die Eindrücke unserer Teilnehmer:

Nastja:

„Ich selbst war im Workshop mentale Gesundheit, dort haben wir dann 3 konkrete Forderungen für den Landtag herausgearbeitet und anschließend formuliert.

Wir fordern mehr präventive (vorbeugende) Maßnahmen, mehr geschultes Personal, z.B. Schulpsychologen, an Schulen und vor allem mehr Sichtbarkeit für Jugendliche und ihre mentale Gesundheit (Stichwort Druck). Diese Forderungen wurden dann während der Plenarsitzung am 16.10 von einzelnen Jugendlichen vorgestellt.

Doch neben all den politischen Diskussionen und Debatten fanden sich auch Jugendliche zusammen die Interessen, neben der Politik, teilten. Insgesamt war der Jugendlandtag 2025 also eine sehr spannende Erfahrung, die ich politisch Interessierten gerne weiterempfehle.“

regionale Jugendkonferenz am 10.10.2025 in Gemmingen Die Delegation der Jugendkonferenz in Gemmingen vor dem Landtag in Stuttgart

Jannis:

„Nach der Ankunft am Landtag bekamen wir am Vormittag die Zeit, die anderen Teilnehmer besser kennenzulernen und uns einen groben Überblick zu verschaffen. Am Nachmittag ging es dann in die Workshop-Gruppen. Ich war im Workshop Zukunftschancen, bei dem wir in dem weitreichenden Themenbereich mehrere Forderungen aufstellten, u. a. einen Ausbau der Berufsorientierung an allen Schulformen in Form von Praktika, oder auch kostenlose Schultickets für sozial schwächere Familien.

In der nachfolgenden Diskussionsrunde mit verschiedenen Politikern konnten wir Unklarheiten zu den Forderungen klären und Fragen stellen. Am Abend folgte das sog. "Spitzenvesper" mit vielen Landtagsabgeordneten, bei dem man die Möglichkeit hatte, mit dem Politikern zu diskutieren. Allgemein waren über die zwei Tage verteilt immer wieder Politiker anwesend, was die Zeit noch interessanter machte.

Der zweite Tag startete mit einer letzten Workshopzeit, bevor es zu meinem persönlichen Highlight ging: Der Jugendpolitischen Debatte des Landtags. Für mich war es sehr interessant, so eine Sitzung live mitzuerleben.“

An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an die Wolf-von-Gemmingen-Schule, die unseren Schülern die Teilnahme am Jugendlandtag und die damit verbundenen Erfahrungen ermöglichte.

Text: Nastja Schnigula, Jannis Schulz, Holger Freudenberger

Die 10er beim Sitzvolleyball

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine theoretische Einführung zum Theme Inklusion im Sport. Die 10er probieren Sitzvolleyball in der Sporthalle aus. Der Trainer Ruudi Sonnenbichler leitet die Gruppe aus Vereinsmitgliedern und Schülerinnen und Schülern des HGEs an.

Am Dienstag, den 14. Oktober 2025, machten sich die Klasse 10a sowie interessierte Schülerinnen und Schüler der 10c gemeinsam mit Frau Fulgner, Herrn Schirop und Frau Krautscheid auf den Weg nach Hoffenheim zum Verein „Anpfiff e.V.“, um dort am Training der Sitzvolleyballmannschaft teilzunehmen.

Die Exkursion fand im Rahmen des Projekts „Zukunft gestalten – Diversität wertschätzen“ im Fach Sport statt und wurde inhaltlich durch das Fach Englisch begleitet. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zum Thema Inklusion im Sport ging es direkt in die Praxis: In der Halle konnten die Schülerinnen und Schüler selbst erleben, wie herausfordernd und zugleich faszinierend Sitzvolleyball ist.

Nach anfänglicher Zurückhaltung entwickelten alle schnell großen Spaß am Spiel und trainierten gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern unter der Leitung von Trainer Rudi Sonnenbichler. Dabei standen Teamgeist, gegenseitiger Respekt und das gemeinsame sportliche Erlebnis im Vordergrund.

Die Veranstaltung bot wertvolle Einblicke in eine inklusive Sportart und zeigte eindrucksvoll, wie Sport Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen kann.

Text und Bilder: Tabea Krautscheid

Wirtschaft-LK auf Exkursion in Frankfurt

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Exkursion zusammen mit ihrem Lehrer Herrn Burth.

Am 24.09. unternahm der Wirtschafts-Leistungskurs des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen eine Exkursion nach Frankfurt, um die theoretischen Inhalte aus dem Unterricht durch praktische Eindrücke zu vertiefen. Früh am Morgen (6 Uhr 49) startete die Gruppe und erreichte nach einer angenehmen und pünktlichen (!) Bahnfahrt das erste Ziel: Die Wertpapierbörse. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Geschichte und die Aufgaben der Börse. Begriffe wie Aktie, Index oder Kursbewegungen wurden nicht nur wiederholt, sondern anhand der aktuellen Marktentwicklungen greifbar gemacht. Besonders interessant war der Blick in den Handelsaal. Der Handel ist fast gänzlich vollautomatisch digitalisiert und unterscheidet sich deutlich von den im Film oft dargestellten Szenen mit hektisch rufenden Händlern.

m Nachmittag ging es weiter ins Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. In einer abwechslungsreichen Führung erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Entstehung und Bedeutung von Geld, die Aufgaben der Zentralbank sowie die Herausforderungen der Geldpolitik. An interaktiven Stationen konnten sie selbst ausprobieren, wie Inflation wirkt oder welche Folgen unterschiedliche geldpolitische Entscheidungen haben. Ein Highlight war sicherlich die Möglichkeit, einen echten Goldbarren zu sehen und anzufassen. Ungefähr 12 kg betrug das Gewicht des Barrens, heute über 1 Million Euro wert. Für viele das Wertvollste, dass sie bisher in der Hand hatten.

Text: Yana Marzluf