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Au revoir Deutschland – bonjour Grenoble!

Die Schülerinnen und Schüler beim Schachspielen.

Vom 16. bis 20. März 2026 hieß es für Schülerinnen und Schüler des Hartmanni-Gymnasiums: Au revoir Deutschland – bonjour Grenoble! Im Rahmen des deutsch-französischen Schüleraustauschs mit dem Lycée Louise-Michel machten sich Jugendliche der 9. und 10. Klassen auf den Weg in die Alpenstadt. Nachdem Anfang März bereits der Gegenbesuch in Eppingen stattgefunden hatte, folgte nun der erste Aufenthalt in Frankreich – und damit zugleich der Auftakt einer neuen Schulpartnerschaft.

Unter dem Motto „Sport, Natur und Essen verbindet“ erwartete die Teilnehmenden eine abwechslungsreiche Woche, die nicht nur sprachliche Fähigkeiten forderte, sondern auch kulturelle Horizonte erweiterte – und gelegentlich auch die Standfestigkeit auf Skiern auf die Probe stellte.

Nach der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem ersten Kennenlernen in Gastfamilien oder im Internat ging es am nächsten Tag direkt in den französischen Schulalltag. In einem Informatikatelier programmierten die Schülerinnen und Schüler das Spiel „Schnick-Schnack-Schnuck“ – auf Französisch Chifoumi. Dabei wurde schnell deutlich, dass neben Sprachkenntnissen auch logisches Denken gefragt war.

Ein besonderes Highlight bildete der Empfang beim Bürgermeister Éric Piolle, der Einblicke in die kommunale Politik gab und die Gruppe mit einem beeindruckenden Ausblick vom Dach des Gebäudes belohnte. Anschließend ging es mit den bekannten „Bulles“, den Seilbahnkabinen, hinauf zur Bastille – inklusive eindrucksvoller Aussicht über Grenoble.

Am dritten Tag führte eine Exkursion nach Chamrousse, wo ein Langlaufskikurs auf dem Programm stand. Trotz einiger Stürze blieb die Motivation ungebrochen, und spätestens bei der anschließenden Schneeballschlacht war die gute Stimmung wiederhergestellt.

Zurück in Grenoble wurde es am folgenden Tag praktisch: Im Rahmen eines sozialen Projekts gestalteten die Schülerinnen und Schüler aus recycelten Materialien Hinweisschilder. Sägen, Schrauben und Sprayen standen dabei ebenso auf dem Programm wie Teamarbeit. Zur Belohnung wurde anschließend gemeinsam gespielt – und es zeigte sich, dass „Völkerball“ und „ballon assis“ auch ohne viele Worte bestens funktionieren.

Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsame Abendessen im Restaurant, bei dem ein französisches Drei-Gänge-Menü serviert wurde. Neben klassischen Gerichten probierten einige auch regionale Spezialitäten wie Ravioles oder sogar Schnecken – mit durchaus unterschiedlichen Reaktionen. Auch unerwartete Herausforderungen, wie ein Streik des Internatspersonals, wurden gemeinsam gemeistert. Dank der großen Gastfreundschaft der französischen Familien fand sich für alle eine unkomplizierte Lösung.

Besonders beeindruckend war dabei die Offenheit, Flexibilität und das Engagement der 11 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b, 9c und 10c, die den Austausch mit großer Neugier und Selbstständigkeit gestalteten und ihre Schule hervorragend repräsentierten – eine Erfahrung, für die wir sehr dankbar sind.

Bild und Text: Noémie Boulot-Schwab und Magali Argaud

Das HGE beim Württembergischen Schulschachfinale 2026

Die Schülerinnen und Schüler beim Schachspielen. Die Schülerinnen und Schüler beim Schachspielen. Die Schülerinnen und Schüler beim Schachspielen.

Rund 200 Teilnehmende aus ganz Baden-Württemberg kamen am vergangenen Freitag, dem 13. März, in Obersulm-Willsbach zusammen, um im Württembergischen Schulschachfinale 2026 zu spielen und damit das Recht zu erlangen, am Bundesturnier teilzunehmen.

In der Wettkampf-Kategorie WK5 wurde die Region Heilbronn vom Team des Hartmanns-Gymnasiums Eppingen vertreten. Die Spieler, Joel Grötzinger, Jannik Müller, Franz Mündörfer und Clemens Unterseher, alle aus der 5a, haben das regionale Finale am 6. März gewonnen und sich damit für das Landesfinale im Obersulm qualifiziert.

Alle Vertreter des HGEs mit Uhrkunde.

Glückwünsche an unsere Spieler, die keinem Schachclub angehören, aber dennoch den siebten Platz im gesamten Bundesland belegten.

4. Night of Code am HGE

Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihren Eltern die Ergebnisse der Projekte in der Aula.

Am Freitag, den 6. März 2026, wurde das Hartmanni-Gymnasium Eppingen bei der „Night of Code“ von 17 bis 23 Uhr erneut zum Treffpunkt für informatikbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10. Nach einem inspirierenden Auftakt mit einem Gastvortrag von Lukas Held (Dualer Student bei SAP), der Einblicke in Beruf und Zukunftsmöglichkeiten in der Informatik gab, starteten die Teilnehmenden in einen abwechslungsreichen Abend voller Teamarbeit, Kreativität und Programmierpraxis.

Im Zentrum standen neun verschiedene Projekte, die von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe sowie externen Unterstützern (Dieffenbacher & SAP) vorbereitet und betreut wurden. In kleinen Gruppen entstanden Spiele, Programme und weitere digitale Ideen – von ersten Schritten mit blockbasierten Sprachen bis hin zu anspruchsvolleren Anwendungen. Für Energie sorgte zwischendurch eine gemeinsame Pizza-Pause, während eine Reaktions-Challenge zusätzlich Spaß und Abwechslung in den Abend brachte.

Ab 22 Uhr kamen die Eltern in die Aula, wo die Gruppen ihre Ergebnisse präsentierten und eindrucksvoll zeigten, wie viel in wenigen Stunden entstehen kann.

Ein großer Dank geht an die Firma Dieffenbacher, die dieses Projekt jedes Jahr unterstützt, an Dirk Schiebeler, der als Vater und Fan des Events wiederholt dabei war, an die betreuenden Lehrkräfte, an die Technik-AG, an die Schülerinnen und Schüler der Informatikkurse und an die Eltern, die zu später Stunde noch an die Schule gekommen sind, um die Arbeiten ihrer Kinder zu bewundern.

Foto: Herr Berchtold
Text: Informatikkurs J2 und Herr Berchtold

Schulschachmeisterschaft am HGE

Ein Schabrett im Vordergrund und im Hintergrund unscharf schachspielende Schüler

Mit mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Schulen der Region Heilbronn fand am vergangenen Freitag, dem 6. März, von 8:30 bis 15:00 Uhr die Schulschachmeisterschaft 2025/2026 des Schulschachbezirk Heilbronns in der Mensa des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen statt.

In der Kategorie WK5 (Wettkampfgruppe 5) gewannen Franz Mündörfer, Clemens Unterseher, Jannik Müller und Joel Grötzinger aus der 5a den ersten Platz und qualifizierten sich damit für das Baden-Württemberg-Finale, das am kommenden Freitag, dem 13. 3., in Obersulm-Willsbach stattfinden wird.

Drei weitere Teams konnten Erfolge verbuchen:

2. Platz in der der Kategorie WK 5: Raphael Schoch, Finnley Klein, Maximilian Schröder und Henry Saam aus der Klasse 5c.

3. Platz in der Kategorie WK 2: Moritz Fröhlich (9d), Malte Löffler (J2), Tristan Auth (J1) und Florian Baer (6c)

4. Platz in der Kategorie WK 5: Pierre Bitterich (5b), Elyas Cretu (5b), Jakob Eichhorn (5b), Ruslan Byvshev (6d)

Insgesamt sechs Teams des Hartmanni-Gymnasiums nahmen an dem Wettkampf teil.

Das Turnier wurde vom Hartmanni-Gymnasium Eppingen als Ausrichter organisiert, nachdem Schülerinnen und Schüler des Jahrganges J1 die Initiative ergriffen und den Antrag gestellt hatten. Sie kümmerten sich außerdem um die Verpflegung der Teilnehmenden mit dem Verkauf von Kuchen, Brezeln, Popcorn und Getränken.

in großer Dank gilt Simone Körner für ihre kontinuierliche Unterstützung und Organisation, den Schülerinnen und Schülern Lena Sauter, David Barnert und Tristan Auth, die für die Planung verantwortlich waren, sowie allen Schülerinnen und Schülern, die im Laufe des Tages in den verschiedenen Kommissionen mitarbeiteten.

Text und Bild: Robinson Carvajal

Bäckerei Müller öffnet Tore und Herzen

Gruppenfoto in der Bäckerei Müller

Die Austauschgruppe, bestehend aus Schülerinnen und Schülern des Lycée Louise Michel aus Grenoble und des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen, hätte sich keinen besseren Start in ihre gemeinsame Woche in Deutschland erträumen können. Am Montag, den 2. März, öffnete Herr Bäcker- und Konditormeister Müller für die Gruppe seine Backstube. Mit viel Geduld erklärte er interessante Fakten rund um die Kunst des Brotbackens, verschiedene Mehlsorten und technische Backhilfen. Außerdem weihte er die Schülerinnen und Schüler in das Geheimnis des perfekten Brezelknotens ein – natürlich mit viel Zeit für Fragen und Übersetzungen.

Anschließend durften die Gäste aus Frankreich selbst aktiv werden: formen, kreieren, knoten – so lange das Herz begehrte. Die Gesichter wurden immer fröhlicher, es wurde gemeinsam gelacht, verglichen und begutachtet. Am Ende wurden die Kreationen mit Lauge bepinselt und durften ruhen.

Um die Wartezeit bis zum nächsten Morgen zu versüßen und das Erlebnis köstlich abzuschließen, hatten Herr Müller und sein Team Brezeln und süßes Gebäck für alle vorbereitet. Liebe geht bekanntlich durch den Magen – und das gilt wohl ganz besonders für die deutsch-französische Freundschaft, die dank der Großzügigkeit und des Engagements von Herrn Müller in seiner Backstube aufblühen durfte.

en ganzen Nachmittag über wurde von der Erfahrung erzählt. Und mit den warmen, duftenden, selbst kreierten – vielleicht nicht ganz perfekten, aber mit viel Herz gestalteten – Brezeln konnte der Ausflug nach Karlsruhe am nächsten Morgen besonders gut starten.

Danke und merci, Herr Müller, dass Sie mit Ihrer Backstube Tür- und Herzöffner für eine gelungene Austauschwoche waren.

Text und Bild: Noémie Boulot-Schwab

Grundschulkinder und ihre Eltern erkunden das HGE

Die stark besuchte Aula mit Eltern, Kindern und Lehrern

Die Entscheidung für eine weiterführende Schule markiert für Viertklässlerinnen und Viertklässler sowie ihre Familien einen bedeutenden Schritt. Um bei dieser Wahl Orientierung zu bieten, luden die Hellbergschule, die Selma-Rosenfeld-Realschule und das Hartmanni-Gymnasium am 28. Februar zum traditionellen Campustag auf den Eppinger Schulhügel ein.

Den Auftakt bildete eine gemeinsame Veranstaltung in der Aula des Hartmanni-Gymnasiums, die auf großes Interesse stieß. Die stellvertretende Schulleiterin Simone Körner hieß die zahlreichen Gäste willkommen. Für einen lebendigen Einstieg sorgten musikalische und tänzerische Beiträge: Die Instrumentalklasse 5a unter der Leitung von Timo Ducati, der Klassenchor der 7a mit ihrem Musiklehrer Bernd Söhner sowie die Tanz-AG, angeleitet von Mareike Naumann-Hutzler, präsentierten Ausschnitte aus ihrer Arbeit und gaben damit einen Eindruck vom breiten kulturellen Angebot der Schule.

Im Anschluss erkundeten die Kinder in Kleingruppen das Schulgebäude. Begleitet von engagierten Mitgliedern der SMV lernten sie unterschiedliche Fächer auf praktische Weise kennen. Im Computerraum konnten sie digitale Anwendungen ausprobieren, in den Naturwissenschaften führten sie kleine Experimente durch und in Latein sowie Französisch sammelten sie erste sprachliche Erfahrungen. In Musik erlangten sie Einblicke in die praktische Arbeit dieses Faches. Währenddessen erhielten die Eltern vertiefende Informationen zu den Fremdsprachenangeboten und weiteren schulischen Schwerpunkten. An verschiedenen Stellen im Schulhaus bot sich zudem die Möglichkeit, mit Lehrkräften ins Gespräch zu kommen, etwa zu Themen wie Austauschprogrammen, Ganztagsangeboten oder Projekten im Bereich Nachhaltigkeit.

Mit vielen neuen Eindrücken endete ein abwechslungsreicher Vormittag, der die Entscheidungsfindung erleichtern soll. Das Hartmanni-Gymnasium blickt nun erwartungsvoll auf das kommende Schuljahr und hofft, zahlreiche der Besucherinnen und Besucher bald als neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler willkommen zu heißen.

Text: Gitta Geising & Laureen van Gee

Spannender Theaterabend am HGE

Zwei Schauspielerinnen auf der Bühne.

Die English Drama Group des Hartmanni-Gymnasiums unter der Leitung von Elena Nowitzki und Nella Ruder brachten am 26. Februar 2026 mit dem englischsprachigen Kriminalstück „Who Didn’t Do It?“ einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Theaterabend auf die Bühne. Mit viel Engagement und spürbarer Spielfreude entführte das Ensemble, bestehend aus Schülerinnen und Schülern des HGEs und der SRR, ihr Publikum in eine Kunstgalerie, in der plötzlich nichts mehr so läuft wie geplant.

Einen roten Faden durch die Vorstellung bildeten die zwei überforderten Security Guards, gespielt von Aylin Bilgör und Lemia Socaci. Sie stehen vor der Aufgabe, herauszufinden, wer die wertvolle Skulptur „Cardboard Boxes“ des Künstlers Godfrey Nameless (Ilirian Nimonaj) zerstört hat. Schnell wird allerdings klar: An diesem Tag sorgte so ziemlich jede Person in der Galerie für Chaos. Ihre Finger im Spiel hatten unter anderem eine Räubergruppe (Vivi Erdmann, Erika Schäfer und Selina Zucker), ein Hausmeister (Ilirian) und eine Kuratorin (Nastja Schnigula), ebenso wie eine Anti-Anti-Kunst-Künstlerin (Jana Reiswich) und zwei Staffmembers (Anastasia Rosettia Pierce und Valentina Ambiel). Auch ein Podcastduo (Nastja und Anastasia) sowie ein ungleiches Liebespaar (Ilirian und Selina) wirkten kräftig an der Zerstörung der Kunst-Installation mit, ehe eine aufstrebende Künstlerin (Vivi), eine Kunstsammlerin (Anastasia) und eine Paketbotin (Selina) ihren Teil beitrugen.

Zwischen Ausreden, Missverständnissen und immer neuen Verdächtigen, entwickelt sich ein turbulentes Verwirrspiel, bei dem weniger die Frage Who did it? als vielmehr Who didn’t do it? im Raum stand.

Dabei beeindruckte die English Drama Group über den gesamten Abend hinweg mit ihrer sprachlichen Leistung: Klare Aussprache, lebendige Betonung und ein selbstbewusstes Auftreten begeisterten das Publikum und zeigten, dass sich die intensive Probenarbeit mehr als gelohnt hatte.

Ein besonderer Dank richtet sich außerdem an die Technik AG unter Leitung von Daniel Rehmel, die das Stück mit Licht und Ton tatkräftig unterstützte.

Text: Tamara Schmitt und Jule Doll