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Formulare für die Berufsorientierung

Alle wichtigen Formulare und aktuellen Termine zur Berufsorientierung gibt's hier: Berufsorientierung

Die Öffnungzeiten unseres Staates

Für alle Gäste ist der Staat am

  • Montag von 10:00-15:00 Uhr,
  • Dienstag von 8:00-12:00 Uhr und am
  • Mittwoch von 14:30-19:30 Uhr geöffnet.
Die Schichten der jeweiligen Schüler starten eine halbe Stunde vor der Öffnung und Enden eine halbe Stunde nach Schließung des Staates.

Jugendkonferenz 2019

Jugendkonferenz


Nach einer erfolgreichen Premiere im Sommer 2018 haben sich Schülerinnen und Schüler des Schulcampus Eppingen und der Kraichgauschule mit begleitenden Lehrkräften, Schulsozialarbeitern und Mitarbeitern der Jugendförderung am 12 Juli 2019 ab 9 Uhr zu einer zweiten Jugendkonferenz im alten Rathaus Eppingen getroffen.

Ebenfalls anwesend war der Oberbürgermeister Klaus Holaschke, die Gemeinderäte sowie Pressevertreter der Rhein-Neckar-Zeitung und der Kraichgau-Stimme. Die Jugendkonferenz ist eine direkte Beteiligungsform – ein Treffen „face-to-face“, das nach den Worten des Oberbürgermeisters immer noch die beste Form der Kommunikation darstellt.

Zur Vorbereitung trafen sich die Jugendlichen im Vorfeld mehrfach in den Räumlichkeiten des Hartmanni-Gymnasiums. Schnell kristallisierten sich vier Expertengremien unter den Teilnehmern der Jugendkonferenz heraus: „Eppingen wird grün“, Schulcampus und Mensa, Gartenschau 2021 und Öffentlichkeitsarbeit für Jugendliche.

In naher Zukunft werden die Ideen der Jugendlichen bearbeitet und Möglichkeiten der Umsetzung erörtert. Auch wenn nicht alle Vorschläge machbar sind hatten wir das Gefühlt, dass die Gemeinderäte ein „offenes Ohr“ für uns hatten. Trotzdem hoffen wir Teilnehmer der Jugendkonferenz, dass einige unserer Forderungen umgesetzt werden.

Wir erhoffen weiterhin eine hohe Beteiligung der Schüler und Schülerinnen für die Sitzungen der folgenden Jahre. Ein Engagement in der Jugendkonferenz lohnt sich!

Text: Aylin Aydin, Liliana Urbasl

Kulturcafé Israel am Hartmanni-Gymnasium Eppingen (11. Juli 2019)

Kulturcafé


Der Seminarkurs Israel und der dazugehörige Austausch mit der israelischen Gemeinde Zichron Ya’akov sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Schulprofils des HGE. Richtig begonnen hat all dies im Schuljahr 2012/13, nachdem bereits 2011 erste Kontakte zwischen Eppingen und der 1882 gegründeten Stadt am Fuße des Karmelgebirges geknüpft worden waren. Damals beschlossen Schulleiter Uwe Wittwer-Gärttner, Oberbürgermeister Klaus Holaschke, der Verein Jüdisches Leben Kraichgau sowie weitere Einzelpersonen und Partnerorganisationen aus der Region und Israel, am HGE den Austausch und den begleitenden Seminarkurs zu etablieren und so die Grundlagen für vertiefte Beziehungen zwischen beiden Städten zu schaffen. Einblicke in den Stand dieser Bemühungen liefert seit 2013 Jahr für Jahr der abschließende Präsentationsabend des Seminarkurses Israel; in diesem Jahr zum siebten und letzten Mal unter Herrn Wittwer-Gärttner als Schulleiter, der Ende des aktuellen Schuljahres in Ruhestand gehen wird. Dementsprechend würdigten sowohl Elisabeth Hilbert, die Vorsitzende von Jüdisches Leben Kraichgau e.V., als auch Michael Heitz, Vorstandsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Rhein-Neckar, in ihren Grußworten zu Beginn der Veranstaltung die jahrelange Unterstützung Wittwer-Gärttners für dieses besondere Projekt.

Die in diesem Jahr beteiligten Schüler gewährten im Laufe des Abends durch sehr niveauvolle Präsentationen zu einer Reihe interessanter Themen mit Bezug zu Israel und dem Judentum Einblicke in die Arbeit im Seminarkurs. Konkret ging es dabei um den antisemitischen Charakter der Kampagnen gegen George Soros, jüdischen Antizionismus zur Zeit Theodor Herzls und heute im Vergleich, sowie die Erfolge und Misserfolge des israelischen Raumfahrtprogramms. Ebenso informativ und kurzweilig waren zudem die Berichte zur Arbeit im Seminarkurs an sich sowie zu den beiden Phasen des diesjährigen Austauschs zwischen Eppingen und Zichron Ya’akov. Für Abwechslung zwischen den Vorträgen sorgten charmante musikalische Einlagen der beteiligten Schüler; in diesem Jahr aus gegebenem Anlass erstmals unter Einbeziehung Angehöriger früherer Jahrgänge. Besonders hervorzuheben wäre hier der Beitrag dreier Teilnehmer des allerersten Seminarkursjahrgangs, die sich eigens wieder zusammenfanden, um zu Ehren Herr Wittwer-Gärttners drei israelische Lieder aufzuführen, die sie bereits sechs Jahre zuvor an derselben Stelle im Rahmen des ersten Israel-Kulturcafés gespielt hatten. Auch weitere Ehemalige zeigten durch ihr Kommen ihre andauernde Verbundenheit mit dem Projekt und gesellten sich zum Ende der Veranstaltung zu einem generationsübergreifenden Gruppenfoto auf die Bühne.

Der Seminarkurs und Austausch werden auch im kommenden Schuljahr fortgesetzt – und hoffentlich noch viele Jahre darüber hinaus.

Der Austausch zwischen Eppingen und Zichron Ya’akov wird unterstützt vom Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch “ConAct”, der Dietmar-Hopp-Stiftung und dem Verein Jüdisches Leben im Kraichgau. Hier geht's zu den Bildern.

logo1 Text: Alan Götz, Fotos: Alexander Berchtold

Die alte Dame besucht das HGE

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Am Mittwoch, den 17.07. und am Freitag, den 19.07. führt die Mittel- und Oberstufentheater AG Dürrenmatts Werk "Der Besuch der alten Dame" um 19 Uhr in der Aula das HGE auf. Den Auftakt der Veranstaltung gestaltet die Tanz AG.

Ausgegeiert? Nein!

HotelGeier


Die Ausstellung "Was zum Geier Kunst ist der natürliche Feind der Normalität" war ein großer Erfolg am vergangenen Wochenende. Circa 80 Besucher besuchten das ehemalige Hotel Geier hinter der Volksbank und bestaunten um die 300 Kunstwerke. Darunter Rauminstallationen, an den Nerven rüttelnde Bilder, Fotografien, (Akt-)Zeichnungen, Farbspiele und vieles mehr.
Wunderbar bereichernd begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von einer Kammerchorgruppe um Chorleiterin Hannah Staples.
Nach zwei sehr schönen Reden von Alexander Johl und Frau Max-Bach boten die beiden ehemaligen Schüler Lena Urhahn und Daniel Börner ihre großartigen schauspielerischen Leistungen in einer amüsanten Theaterszene dar.
Aufgrund der überaus positiven Resonanz können interessierte Klassen nach Rücksprache mit der Schulleitung und Frau Kienle die Ausstellungsräume diese Woche noch besuchen. Hier geht's zu den Bildern.

Text und Fotos: Corina Kienle

“Schule ist keine One-Man-Show des Schulleiters”

WG


Es wirkt, als wollten sie eine Zugabe: Die Zuhörer in der Aula des Hartmanni-Gymnasiums erheben sich, johlen und pfeifen, spenden minutenlang Beifall und stimmen Sprechchöre an. Doch der Grund dafür ist keine besonders gelungene Theater- oder Musik-Performance, sondern der Abschied des Schulleiters Uwe Wittwer-Gärttner, der zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand geht.
28 Jahre lang wirkte Wittwer-Gärttner am HGE, zunächst als stellvertretender Schulleiter, ab 2002 als Schulleiter. Generationen von Schülern – und auch Lehrkräften - kennen die Schule gar nicht anders als mit „Wg“ an der Spitze. Dementsprechend lang war auch die Liste der Redner, die am 5. Juli erschienen waren, um dem scheidenden Schulleiter für seine unermüdliche Arbeit zu danken. Der leitende Regierungsschuldirektor Dr. Thomas Hölz blickte auf Wittwer-Gärttners Karriere zurück, die von Umbrüchen in der Schullandschaft geprägt war, und überreichte ihm eine Dankesurkunde des Landes Baden-Württemberg. Außerdem stellte er auch sogleich Wittwer-Gärttners Nachfolger, Ulrich Müller, vor, der ab dem Schuljahr 2019/20 die Schulleitung übernehmen wird. Dieser schloss sich in seiner Ansprache an die lobenden Worte für Wittwer-Gärttner an und erzählte davon, wie dessen warme und herzliche Art, von seiner Schule zu sprechen, dazu beigetragen habe, dass er sich dafür entschieden habe, nach Eppingen zu kommen. Auch Oberbürgermeister Klaus Holaschke fiel es sichtlich schwer, Wittwer-Gärttner nach 20-jähriger Zusammenarbeit, die von „Geradlinigkeit, Ehrlichkeit und 100% Vertrauen“ geprägt gewesen sei, gehen zu lassen. Er ehrte den Schulleiter mit dem Wappenteller der Stadt Eppingen für besondere Dienste um das Wohl der Stadt und ihrer Bürger. Lilian Müstermann dankte Wittwer-Gärttner im Namen des Elternbeirats und alle Eltern dafür, dass er immer „nahbar und ansprechbar“ gewesen sei, während Günther Schimek von der Kraichgauschule stellvertretend für die Schulleitungen aller Eppinger Schulen Wittwer-Gärttners Rolle als Vermittler hervorhob. Der scheidende Schulleiter sei ein „Motor der Schulentwicklung“ und Visionär gewesen, der u.a. mit dem Campusprozess und dem Eppinger Weg viele Kooperationsprojekte an den Start gebracht habe und dabei immer alle Schulen „als gleichberechtigte Partner auf Augenhöhe“ behandelt habe. Schülersprecherin Maya Herrmann schließlich sprach Wittwer-Gärttner nochmals einen Dank für seinen freundlichen und immer hilfsbereiten Umgang mit den Schülerinnen und Schülern aus. Bei ihm habe niemand Angst haben müssen, ins Rektorat gerufen zu werden.
Zuletzt betrat Uwe Wittwer-Gärttner, sichtlich gerührt, noch einmal selbst die Bühne. Doch statt sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, betonte er in seiner typisch bescheidenen Art, wie dankbar er für die Unterstützung von allen Seiten sei: „Schule ist keine One-Man-Show des Schulleiters, sondern tägliche harte Arbeit ihm Team. Ich stehe tief in Ihrer Schuld.“
Leider ist für einen Schulleiter trotz noch so großem Beifall keine Zugabe vorgesehen. Zum Ende des Schuljahres wird für Uwe Wittwer-Gärttner als Schulleiter des Hartmanni-Gymnasiums endgültig der Vorhang fallen. Sicher ist jetzt schon: Er wird vermisst werden. Hier geht's zu den Bildern.

Text: Ines Leitz

Traum vom Erwachsensein – Traum vom Kindsein

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Was Kinder sich häufig wünschen, ist erwachsen zu werden. Doch sobald man erwachsen ist, wünscht man sich nichts mehr, als wieder ein Kind zu sein. Um diese Wünsche dreht sich auch das Theaterstück „Herrin der Diebe“, das die Unterstufen-Theater-AG des Hartmanni-Gymnasiums unter der Leitung von Gitta Geising und Elena Dänekamp am 5. und 7. Juni in der Aula der Schule auf die Bühne brachte.
Die Brüder Prosper und Bo, deren Eltern verstorben sind, sind auf der Flucht vor ihrer bösen Tante, die die beiden trennen und Prosper in ein Heim stecken will. Dabei finden sie bei der taffen Scipia, der Herrin der Diebe, und ihrer Diebesbande Unterschlupf. Doch Detektiv Victor ist den Brüdern im Auftrag der Tante dicht auf den Fersen. Da bekommt die Diebesbande einen verlockenden Auftrag: Für viel Geld sollen sie einen gewissen „Flügel“ stehlen. Doch weder der Auftrag noch ihre Anführerin Scipia sind das, was sie zu sein scheinen.
Elina Fischer beeindruckte mit ihrer selbstbewussten Bühnenpräsenz als Scipia und vermittelte glaubhaft den unabhängigen, rebellischen Geist und die Führungsstärke dieser Figur. Die Brüder Bo (Marie Rieger) und Prosper (Letizia Rothmeier) hingegen bildeten das emotionale Herz des Stücks. Beide Darstellerinnen stellten die aufrichtige Geschwisterliebe und Sorge umeinander überzeugend dar.
Auch das zentrale Thema Kindsein und Erwachsensein setzten die jungen Darstellerinnen und Darstellern beeindruckend gut um und zeigten sich dabei selbst auch als sehr wandelbar und fähig, glaubhaft in erwachsene Rollen zu schlüpfen. So überzeugten Carla May als noble und stets stilvoll gekleidete Dame Ida, Josephine Gorzelak als der Conte, ein älterer Herr, der sich seine Kindheit zurückwünscht, und Zoe Potreck als strenge, aber etwas desinteressierte Mutter von Scipia.
Besonderes komödiantisches Talent bewies Philipp Emky, der als Detektiv Victor eindeutig die Lacher auf seiner Seite hatte – ob er auffällig unauffällig Bo und Prosper beschattete, sich ungeschickt von der Kinderbande überwältigen ließ oder romantische Gefühle für Ida entwickelte.
Die Inszenierung setzte auch den Fantasy-Aspekt des Stücks „Herrin der Diebe“ liebevoll um. So trugen die mysteriösen „Masken“ und das alte, sich bedächtig drehende, magische Karussell zur geheimnisvollen Atmosphäre des Handlungsorts Venedig bei.
Am Ende wurden alle Beteiligten mit tosendem Applaus für ihre beeindruckende Arbeit belohnt. Hier geht's zu den Bildern.

Text: Ines Leitz
Bilder: Alexander Berchtold