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Hartmanni-Gymnasium Eppingen auf dem Weg zur „Bewegten Schule“
Das Hartmanni-Gymnasium Eppingen hat einen wichtigen Schritt unternommen, um den Schulalltag seiner Schülerinnen und Schüler gesünder und lernförderlicher zu gestalten. Am Freitag, den 06.02., nahmen alle Kolleginnen und Kollegen am Nachmittag an einer Fortbildung teil, die im Zeichen der Bewegung im Schulalltag stand. Ziel ist es, „Bewegte Schule“ zu werden.
In der Fortbildung ging es vor allem um die Frage: Wie lässt sich mehr Bewegung in einen Schulalltag einbauen, der überwiegend im Sitzen stattfindet? Die Lehrkräfte probierten verschiedenste interaktive Bewegungsspiele aus, welche in jedem Fach als Bewegungspausen eingesetzt werden können.
„Bewegte Schule“ – was bedeutet das?
Das Zertifikat „Bewegte Schule“ zeichnet Schulen aus, die Bewegung nicht nur im Sportunterricht, sondern als festen Bestandteil ihres pädagogischen Konzepts verankern. Dazu gehören unter anderem:
- Bewegungspausen im Fachunterricht
- bewegtes Lernen bei verschiedenen Unterrichtsinhalten
- ein bewegungsfreundlicher Schulweg
- bewegte Pausen- und Pausengestaltung (Gestaltung des Schulhofs)
- Kooperationen mit Eltern und externen Partnern zur Bewegungsförderung
Warum ist das wichtig?
Körperliche Aktivität fördert die motorische, kognitive, soziale und emotionale Entwicklung junger Menschen. Sie kann die Aufmerksamkeit und Lernleistung verbessern, Stress reduzieren und das Unfallrisiko senken.
Doch die Realität zeigt: viele Schülerinnen und Schüler bewegen sich zu wenig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 60 Minuten körperliche Aktivität pro Tag. Aktuelle Ergebnisse der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts belegen, dass diese Empfehlung in Deutschland nur von etwa 7 % der Mädchen und 16 % der Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren erreicht wird.
Das Hartmanni-Gymnasium plant deshalb, Bewegung systematisch in den Schulalltag zu integrieren. Kleine aktive Einheiten, interaktive Spiele, rhythmische Übungen oder neuartige Unterrichtsformen sollen helfen, lange Sitzzeiten aufzubrechen und Lernprozesse zu unterstützen.
Schulleitung und Lehrkräfte sind überzeugt: Ein bewegter Schulalltag fördert nicht nur die Gesundheit, sondern wirkt sich auch positiv auf Motivation, Konzentration und das Schulklima aus. Der Schulweg, Pausen und der Unterricht selbst können so zu wichtigen Bausteinen einer gesunden Lebensweise werden.
Mit dem Schritt zur „Bewegten Schule“ möchte das Hartmanni-Gymnasium Eppingen ein Zeichen setzen – für mehr Bewegung, mehr Gesundheit und mehr Lernerfolg im Schulalltag.
Mottotage am HGE
Einladung zur Hartmanni Night of Code
MINT‑AG beim Robotik‑Wettbewerb
Mit viel Neugier, Ehrgeiz und Teamgeist nahm unsere MINT‑AG am 22. Januar 2026 am landesweiten Robotik‑Wettbewerb VEX IQ in Stuttgart teil. Wochenlang hatten die Schülerinnen und Schüler an ihren Robotern konstruiert, programmiert und immer wieder verbessert. Selbst am Wettbewerbstag wurde noch bis zur letzten Sekunde getüftelt – mit sichtbarem Erfolg: Unter 14 Teams erreichten unsere Gruppen hervorragende 4. und 8. Plätze.
Besonders bemerkenswert ist dieses Ergebnis, da viele der anderen Mannschaften bereits seit Jahren an Robotik‑Wettbewerben teilnehmen und über deutlich mehr Erfahrung verfügen. Umso größer war die Freude, als sich zeigte, wie souverän und ideenreich unsere Teams ihre Roboter ins Rennen schickten.
Der Wettbewerb VEX IQ verbindet Technik, Programmierung und logisches Denken auf spielerische Weise und fordert zugleich Teamarbeit, Ausdauer und Kreativität. Genau diese Begeisterung und den Zusammenhalt konnte man unseren Schülerinnen und Schülern während des gesamten Tages anmerken.
Wir gratulieren unserer MINT‑AG herzlich zu diesem großartigen Erfolg und sind sehr stolz auf das Engagement, die Begeisterung und das Können aller Beteiligten. 🤖✨
De Castilla al Kraichgau
Der alljährliche Schüleraustausch des HGE mit dem Colegio Virgen de Mirasierra in Madrid ist in diesem Schuljahr mit dem Besuch von acht spanischen Schüler/innen in Eppingen vom 9. bis 17. Dezember angelaufen. Die Austauschwoche stand, wie angesichts des Zeitraums nicht anders zu erwarten, ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit. Entsprechend besuchten die teilnehmenden Jugendlichen mehr als nur einen typisch deutschen Weihnachtsmarkt, versuchten sich in der Küche der Hellbergschule erfolgreich an der massenhaften Plätzchenproduktion und widmeten sich dem interkulturellen Austausch von Weihnachtstraditionen und -liedern in beiden Ländern. Weitere winterliche Highlights waren das Schlittschuhlaufen im Heilbronner Eisstadion und der HGE-Weihnachtsball, dem die spanischen Gäste durch ihre aktive Beteiligung ihren Stempel aufdrückten. Daneben standen das Kennenlernen des HGE und der Stadt Eppingen sowie Ausflüge nach Bretten, Karlsruhe und Heidelberg (wo es beinahe zu einer Begegnung mit dem Bundeskanzler kam) auf dem Programm. Nach einer gemeinsamen Abschiedsparty am Vorabend hieß es dann am Abreisetag vorerst Abschied zu nehmen, als die Gruppe aus Madrid sich zwecks Heimreise auf den Weg zum Frankfurter Flughafen machen musste. Denselben Weg wird die Eppinger Gruppe diesen März nehmen dürfen, um ihre neuen Freunde in der spanischen Hauptstadt wiederzusehen – die Vorfreude darauf ist jetzt schon groß.



Beeindruckende Begegnung mit einer Überlebenden des Holocaust
Wie blickt jemand auf das Leben, der in jungen Jahren durch die Hölle von Auschwitz gehen musste? Woher nimmt man die Kraft, sich danach ein neues Leben aufzubauen? Was möchte man am Ende eines langen Lebens, an dessen Anfang solche Schrecken standen, heutigen Jugendlichen mit auf den Weg geben?
Am Dienstag, den 02.12.2025, hatten über 400 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 9-12 des Hartmanni-Gymnasiums, der Hellbergschule und der Selma-Rosenfeld-Realschule die einmalige Gelegenheit, auf diese und andere Fragen Antworten zu erhalten. Die Zeitzeugin Eva Erben (Jg. 1930), bekannt durch diverse TV-Reportagen sowie ihre Memoiren „Mich hat man vergessen“ (dt. Ausgabe 1996), berichtete in der Stadthalle über ihre behütete Kindheit im Prag der 1930er Jahre, ihr Überleben des nationalsozialistischen Völkermords an den europäischen Juden und ihren weiteren Lebensweg in Israel nach dem 2. Weltkrieg. Zwischen 1941 und 1945 überlebte sie Konzentrationslager wie Theresienstadt und Auschwitz sowie einen Todesmarsch, dem ihre Mutter zum Opfer fiel; ihre Wege kreuzten sich mit berüchtigten NS-Tätern wie Adolf Eichmann und Josef Mengele, aber auch mit „Gerechten unter den Völkern“ wie dem tschechischen Bauernpaar Krystof und Ludmila Jahn, das ihr das Leben rettete.
Die Botschaft der beeindruckend rüstigen 95-Jährigen an ihr jugendliches Publikum lautete, das Leben zu bejahen und couragiert gegen jeden Extremismus und Antisemitismus aufzustehen. Zeugnis der Resonanz auf diese Botschaft waren die Dutzenden Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Veranstaltung nach vorne strömten, um mit Frau Erben ein paar Worte zu wechseln oder sich mit ihr fotografieren zu lassen.
Herzlichen Dank seitens der beteiligten Schulen für die Möglichkeit zu dieser besonderen Begegnung.
