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Rekordverdächtige Ergebnisse im Leistungskurs Latein beim Landeswettbewerb Alte Sprachen

In guter, nun schon jahrzehntelanger Tradition am HGE haben sich im Jahr 2025 zunächst vier Schülerinnen des Leistungskurses Latein, damals J1, und im Jahr 2026 zwei weitere Schülerinnen, nun aus der J2, den Herausforderungen des Landeswettbewerbs Alte Sprachen gestellt.

Im LW AS 2025 entschieden sich Jana Brüssel und Emma Münch in der ersten Runde für das Hausarbeitsthema 1 ,,Look back in Anger? – Zorn und Strafe bei Vergil und Cicero.“ Katharina Fiebich und Karla Frey wagten sich an Thema 2 heran: ,,Wieso (nicht) Philosophie? – Cicero bei Augustinus und Laktanz.“ Malin Grasl und Karolin Pletsch bearbeiteten für den LW AS 2026 das Thema 1: ,,Alles Schicksal? - Zum fatum bei Vergil und Seneca.“

Neben Einarbeitung in herausfordernde Themen bei aufwendiger häuslicher Arbeit war von den Schülerinnen auch immer wieder gefordert, sich mit der betreuenden Lehrkraft über den Stand der Arbeiten auszutauschen und mit entsprechenden Anregungen die Entwicklung der Argumentation weiterzuführen.

Mit großem Erfolg konnten alle sechs Schülerinnen bereits ihre Aufsätze in einer Präsentationsprüfung mit Kolloquium vorstellen und somit als ,,Besondere Lernleistung” für das Abitur verbuchen lassen.

Besonders hervorzuheben ist, dass alle sechs Teilnehmerinnen aufgrund ihrer Leistungen einen ersten Preis beim Landeswettbewerb errungen haben und somit zur Klausurarbeit der 2. Runde zugelassen wurden.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen am Wettbewerb ganz herzlich zu ihren Erfolgen und wünschen den Schülerinnen, die demnächst die Klausur der 2. Runde im LW AS 2026 schreiben werden, gutes Gelingen - optime eveniat!

Text & Bilder: S. Popst

HGE-Schülerinnen und -Schüler stellen in der Kreissparkasse aus

Schülerinnen und Schüler des HGE zeigen eindrucksvolle zeitgenössische Kunst bei einer Vernissage in der Kreissparkasse Eppingen. Schülerinnen und Schüler des HGE zeigen eindrucksvolle zeitgenössische Kunst bei einer Vernissage in der Kreissparkasse Eppingen.

Ein besonderes Jubiläum verdient einen besonderen Rahmen: Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kunstkreises Kraichgau verwandelte sich die Schalterhalle der Kreissparkasse Eppingen in eine lebendige Galerie. Mittendrin: Neun talentierte Künstlerinnen und Künstler des Hartmanni-Gymnasiums, die unter der Leitung ihrer Lehrerin Kerstin Bach eindrucksvolle Akzente setzten.

Die Ausstellung bot eine faszinierende Mischung aus langjähriger Erfahrung der Kunstkreis-Mitglieder und dem frischen, unvoreingenommenen Blick der jungen Generation. Die Schülerinnen und Schüler zeigten eindrucksvoll, dass zeitgenössische Kunst am HGE nicht nur ein Schulfach, sondern gelebte Ausdrucksform ist.

Die Besucher der Vernissage zeigten sich begeistert von der technischen Tiefe und der thematischen Vielfalt der gezeigten Exponate. Ob abstrakte Kompositionen oder präzise Studien – die Werke der HGE-Gruppe fügten sich nahtlos in das hohe Niveau der Jubiläumsausstellung ein.

Ihre Werke präsentieren durften folgende Schülerinnen und Schüler: Taha Berberoglu, Melinay Köse, Jannik Sailer, Nico Zimmermann, Valentino Philipp, Nele Kübler, Leonie Selena Brandner, Emilia Dorschner und Sara Lia Ceraneo Oliveira. Für die Jugendlichen war es eine wertvolle Erfahrung, ihre Arbeiten außerhalb des Klassenzimmers einem breiten Publikum zu präsentieren. Der Kontrast zwischen dem geschäftigen Alltag in der Sparkasse und der Ruhe, die von den Kunstwerken ausging, lud Kunden und Passanten gleichermaßen zum Verweilen und Diskutieren ein.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Kreissparkasse Eppingen für die Einladung zu diesem Jubiläum sowie Kerstin Bach und Sebastian Kaminski für die Organisation und künstlerische Begleitung dieses Projekts. Diese Kooperation hat einmal mehr gezeigt, wie stark die Verbindung zwischen dem Hartmanni-Gymnasium und dem kulturellen Leben in Eppingen ist. Wir gratulieren allen Beteiligten zu dieser gelungenen Ausstellung!

Text & Bilder: Sebastian Kaminski

Einladung zum Schulfest am 25. Juli 2026

DAS HARTMANNI-GYMNASIUM EPPINGEN
LÄDT HERZLICH EIN ZUM
Schub-
VORSTELLUNG DER ERGEBNISSE DER PROJEKTTAGE
SAMSTAG 25. JULI 2026 11:00-15:00 UHR
ESSEN UND GETRÄNKE
FRÖHLICHES
BEISAMMENSEIN
ADOLF-VIELHAUER-STR.13
75031 EPPINGEN

HGE überzeugt beim Kreisfinale und zieht ins RP-Finale ein

Beim Kreisfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia Fußball“ (WK III) auf dem Kunstrasenplatz in Eppingen präsentierte sich das HGE bei strahlendem Sonnenschein in bestechender Form. Unter der Betreuung von Herrn Simon trat das Team von Beginn an hochkonzentriert und engagiert auf.

Im ersten Spiel gegen das JKG Heilbronn setzte die Mannschaft direkt ein klares Ausrufezeichen: Mit einem souveränen 5:0-Erfolg ließ das HGE keinen Zweifel an seiner spielerischen Überlegenheit. Auch im zweiten Spiel gegen die benachbarte Selma-Rosenfeld-Realschule blieb das Team auf Erfolgskurs. In einer spannenden und umkämpften Partie bewies die Mannschaft große Nervenstärke und setzte sich verdient mit 1:0 durch.

Mit diesen beiden überzeugenden Siegen unterstrich das HGE eindrucksvoll sein Potenzial und qualifizierte sich souverän für das RP-Finale. Dort wartet nun die Herausforderung, sich mit den besten Schulteams des Regierungsbezirks Stuttgart zu messen.

Text: J. Simon

A Madrid desde un lugar del Kraichgau, de cuyo nombre no quiero acordarme

Gruppenfoto der Austauschschülerinnen und -schüler zusammen mit ihren Partnern auf einer Bank mit zwei Skulpturen.

Vor den Osterferien, genauer gesagt vom 15. bis zum 23. März 2026, besuchten acht Schüler*innen aus den Spanischklassen der Stufe 10 des HGE mit Herrn Götz und Frau Kalludra Madrid, die Hauptstadt Spaniens. Dieser Gegenbesuch im Rahmen des im Dezember 2025 begonnenen diesjährigen Spanischaustauschs war ein sehr aufregendes Erlebnis und bot einen deutlichen Kontrast zu unserer „großen“ (Kreis-)Stadt Eppingen.

Nach dem sehr angenehmen Hinflug von Frankfurt/M. wurden wir am Sonntagabend am Flughafen Madrid-Barajas von unseren netten und offenen Gastfamilien abgeholt. Am Anfang der Woche lernten wir unsere Partnerschule, das Colegio Virgen de Mirasierra, kennen, wobei die Englischkenntnisse vor allem der jüngeren Schüler*innen der bilingualen Grundschulklassen bemerkenswert waren. In der halbstaatlichen, halb privaten Schule sind alle Altersgruppen vom Kindergarten bis zur Oberstufe vertreten. Außerdem verfügt diese moderne Schule über mehrere innovative Einrichtungen wie ein Schwimmbad und einen Theatersaal. In Letzterem gab uns die spanische Begleitlehrerin Mar auch eine Einführungsstunde in die Sevillana, einen andalusischen Volkstanz ähnlich dem Flamenco.

Gruppenfoto der Austauschschülerinnen und -schüler zusammen mit ihren Partnern. Gruppenfoto der Austauschschülerinnen und -schüler zusammen mit ihren Partnern.

Im Laufe der Woche erkundeten wir bei wunderbar sonnigem Wetter das historische Stadtzentrum von Madrid mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, wie dem barocken Königlichen Schloss (Palacio Real) und der von markanten, malerischen Gebäuden umgebenen Plaza Mayor. Wir bekamen aber auch Freizeit auf dem historischen Prachtboulevard der Stadt, der Gran Vía, mit ihren Boutiquen und beeindruckenden Gebäuden aus dem frühen 20. Jahrhundert. Ebenfalls im Zentrum befindet sich der bekannte Stadtpark, der uns seit unserem ersten Spanischjahr bekannt war, der Parque del Retiro, wo wir eine Fotorallye durchführten. Der Retiro liegt praktischerweise in der Nähe des weltberühmten Kunstmuseums El Prado, in dem sich viele berühmte und herausragende Werke wie das Triptychon „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch befinden. Im Unterricht hatten wir uns flüchtig darauf vorbereiten können, und der Besuch dort war für mich persönlich auch tatsächlich ein Highlight der Woche. Ein weiteres Museum, das auf dem Programm stand, war das Archäologische Nationalmuseum, welches uns Einblicke in die spanische Geschichte von der Ur- und Frühgeschichte bis ins Mittelalter gab. Wir lernten aber auch die vor den Toren Madrids gelegene historische Universitätsstadt Alcalá de Henares kennen. Dort besuchten wir u.a. das Geburtshaus des weltberühmten spanischen Schriftstellers Miguel de Cervantes, dessen berühmtestes Werk „Don Quijote“ als erster moderner Roman gilt.

Gruppenfoto der Austauschschülerinnen und -schüler zusammen mit ihren Partnern. Gruppenfoto der Austauschschülerinnen und -schüler zusammen mit ihren Partnern.

In unserer Freizeit nutzten wir die Gelegenheit, um in den uns fremden Geschäften einzukaufen und z.B. Bücherläden mit Optionen in allerlei verschiedenen Sprachen zu erkunden. Unterwegs trafen wir auf Streetart und freundliche Gesichter, sowie eine stark ausgeprägte kulturelle Vielfalt. Madrid ist auch sehr verbunden durch das leicht zugängliche öffentliche Verkehrssystem, welches wir oft genutzt haben und wo wir eine zufällige Begegnung mit Frau Kalludra in der Metro hatten, als wir unabhängig von den Lehrkräften als Gruppe unterwegs waren.

Am Wochenende hatten wir Zeit mit der Familie. Wir konnten typisch spanisches Essen wie Paella probieren. Abends waren wir auf dem Fußballspiel meiner Austauschpartnerin und sonntags trafen sich alle Austauschschüler*innen und spielten unter anderem spanische Kartenspiele.

Gruppenfoto der Austauschschülerinnen und -schüler zusammen mit ihren Partnern.

Montags war es dann nach einer Woche leider schon wieder soweit und es kam am Flughafen zu einem herzlichen Abschied voneinander unter Tränen. Madrid ist eben nicht nur eine vielseitige Stadt mit spannender Kultur, sondern vor allem die Heimat wunderbar sympathischer Menschen.

Text: Anni Pierce (10b)
Bilder: privat

Au revoir Deutschland – bonjour Grenoble!

Die Schülerinnen und Schüler beim Schachspielen.

Vom 16. bis 20. März 2026 hieß es für Schülerinnen und Schüler des Hartmanni-Gymnasiums: Au revoir Deutschland – bonjour Grenoble! Im Rahmen des deutsch-französischen Schüleraustauschs mit dem Lycée Louise-Michel machten sich Jugendliche der 9. und 10. Klassen auf den Weg in die Alpenstadt. Nachdem Anfang März bereits der Gegenbesuch in Eppingen stattgefunden hatte, folgte nun der erste Aufenthalt in Frankreich – und damit zugleich der Auftakt einer neuen Schulpartnerschaft.

Unter dem Motto „Sport, Natur und Essen verbindet“ erwartete die Teilnehmenden eine abwechslungsreiche Woche, die nicht nur sprachliche Fähigkeiten forderte, sondern auch kulturelle Horizonte erweiterte – und gelegentlich auch die Standfestigkeit auf Skiern auf die Probe stellte.

Nach der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem ersten Kennenlernen in Gastfamilien oder im Internat ging es am nächsten Tag direkt in den französischen Schulalltag. In einem Informatikatelier programmierten die Schülerinnen und Schüler das Spiel „Schnick-Schnack-Schnuck“ – auf Französisch Chifoumi. Dabei wurde schnell deutlich, dass neben Sprachkenntnissen auch logisches Denken gefragt war.

Ein besonderes Highlight bildete der Empfang beim Bürgermeister Éric Piolle, der Einblicke in die kommunale Politik gab und die Gruppe mit einem beeindruckenden Ausblick vom Dach des Gebäudes belohnte. Anschließend ging es mit den bekannten „Bulles“, den Seilbahnkabinen, hinauf zur Bastille – inklusive eindrucksvoller Aussicht über Grenoble.

Am dritten Tag führte eine Exkursion nach Chamrousse, wo ein Langlaufskikurs auf dem Programm stand. Trotz einiger Stürze blieb die Motivation ungebrochen, und spätestens bei der anschließenden Schneeballschlacht war die gute Stimmung wiederhergestellt.

Zurück in Grenoble wurde es am folgenden Tag praktisch: Im Rahmen eines sozialen Projekts gestalteten die Schülerinnen und Schüler aus recycelten Materialien Hinweisschilder. Sägen, Schrauben und Sprayen standen dabei ebenso auf dem Programm wie Teamarbeit. Zur Belohnung wurde anschließend gemeinsam gespielt – und es zeigte sich, dass „Völkerball“ und „ballon assis“ auch ohne viele Worte bestens funktionieren.

Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsame Abendessen im Restaurant, bei dem ein französisches Drei-Gänge-Menü serviert wurde. Neben klassischen Gerichten probierten einige auch regionale Spezialitäten wie Ravioles oder sogar Schnecken – mit durchaus unterschiedlichen Reaktionen. Auch unerwartete Herausforderungen, wie ein Streik des Internatspersonals, wurden gemeinsam gemeistert. Dank der großen Gastfreundschaft der französischen Familien fand sich für alle eine unkomplizierte Lösung.

Besonders beeindruckend war dabei die Offenheit, Flexibilität und das Engagement der 11 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b, 9c und 10c, die den Austausch mit großer Neugier und Selbstständigkeit gestalteten und ihre Schule hervorragend repräsentierten – eine Erfahrung, für die wir sehr dankbar sind.

Bild und Text: Noémie Boulot-Schwab und Magali Argaud