Nachmittagsbetreuung
Liebe Eltern,
am Montag, den 26.01.26, und am Mittwoch, den 28.01.26, entfällt die Nachmittagsbetreuung (MAZ).
Schöne Grüße
Frau Brox und Frau Kuchler
Liebe Eltern,
am Montag, den 26.01.26, und am Mittwoch, den 28.01.26, entfällt die Nachmittagsbetreuung (MAZ).
Schöne Grüße
Frau Brox und Frau Kuchler
Der alljährliche Schüleraustausch des HGE mit dem Colegio Virgen de Mirasierra in Madrid ist in diesem Schuljahr mit dem Besuch von acht spanischen Schüler/innen in Eppingen vom 9. bis 17. Dezember angelaufen. Die Austauschwoche stand, wie angesichts des Zeitraums nicht anders zu erwarten, ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit. Entsprechend besuchten die teilnehmenden Jugendlichen mehr als nur einen typisch deutschen Weihnachtsmarkt, versuchten sich in der Küche der Hellbergschule erfolgreich an der massenhaften Plätzchenproduktion und widmeten sich dem interkulturellen Austausch von Weihnachtstraditionen und -liedern in beiden Ländern. Weitere winterliche Highlights waren das Schlittschuhlaufen im Heilbronner Eisstadion und der HGE-Weihnachtsball, dem die spanischen Gäste durch ihre aktive Beteiligung ihren Stempel aufdrückten. Daneben standen das Kennenlernen des HGE und der Stadt Eppingen sowie Ausflüge nach Bretten, Karlsruhe und Heidelberg (wo es beinahe zu einer Begegnung mit dem Bundeskanzler kam) auf dem Programm. Nach einer gemeinsamen Abschiedsparty am Vorabend hieß es dann am Abreisetag vorerst Abschied zu nehmen, als die Gruppe aus Madrid sich zwecks Heimreise auf den Weg zum Frankfurter Flughafen machen musste. Denselben Weg wird die Eppinger Gruppe diesen März nehmen dürfen, um ihre neuen Freunde in der spanischen Hauptstadt wiederzusehen – die Vorfreude darauf ist jetzt schon groß.



Wie blickt jemand auf das Leben, der in jungen Jahren durch die Hölle von Auschwitz gehen musste? Woher nimmt man die Kraft, sich danach ein neues Leben aufzubauen? Was möchte man am Ende eines langen Lebens, an dessen Anfang solche Schrecken standen, heutigen Jugendlichen mit auf den Weg geben?
Am Dienstag, den 02.12.2025, hatten über 400 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 9-12 des Hartmanni-Gymnasiums, der Hellbergschule und der Selma-Rosenfeld-Realschule die einmalige Gelegenheit, auf diese und andere Fragen Antworten zu erhalten. Die Zeitzeugin Eva Erben (Jg. 1930), bekannt durch diverse TV-Reportagen sowie ihre Memoiren „Mich hat man vergessen“ (dt. Ausgabe 1996), berichtete in der Stadthalle über ihre behütete Kindheit im Prag der 1930er Jahre, ihr Überleben des nationalsozialistischen Völkermords an den europäischen Juden und ihren weiteren Lebensweg in Israel nach dem 2. Weltkrieg. Zwischen 1941 und 1945 überlebte sie Konzentrationslager wie Theresienstadt und Auschwitz sowie einen Todesmarsch, dem ihre Mutter zum Opfer fiel; ihre Wege kreuzten sich mit berüchtigten NS-Tätern wie Adolf Eichmann und Josef Mengele, aber auch mit „Gerechten unter den Völkern“ wie dem tschechischen Bauernpaar Krystof und Ludmila Jahn, das ihr das Leben rettete.
Die Botschaft der beeindruckend rüstigen 95-Jährigen an ihr jugendliches Publikum lautete, das Leben zu bejahen und couragiert gegen jeden Extremismus und Antisemitismus aufzustehen. Zeugnis der Resonanz auf diese Botschaft waren die Dutzenden Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Veranstaltung nach vorne strömten, um mit Frau Erben ein paar Worte zu wechseln oder sich mit ihr fotografieren zu lassen.
Herzlichen Dank seitens der beteiligten Schulen für die Möglichkeit zu dieser besonderen Begegnung.
Liebe Eltern,
die Weihnachtstage haben Sie hinter sich – bevor wir Ihnen und Ihren Lieben ein gutes neues Jahr wünschen, wollen wir uns noch mit ein paar Informationen an Sie wenden:
Fahrplanänderungen
Ab Januar gelten neue Fahrpläne. Hierzu gab es aus einzelnen Orten Eppingen und Ortsteilen
einige Unruhe und Unverständnis. Wir konnten den Kontakt zum Landratsamt schnell
herstellen und trafen dort auf verständnisvolle Kommunikationsbereitschaft. In der Folge
wurde uns die beigefügte Arbeitsfassung eines Flyers übersendet, die wir hier gerne
weiterleiten. Der Originalflyer folgt, sobald das Landratsamt ihn freigibt. Inhaltlich zeigt
sich,
dass
manche Orte nun anders angefahren werden. Bitte entnehmen Sie der Übersicht
ggf. die
Veränderungen. Gerne bleiben wir mit Ihnen als Elternschaft und dem Landratsamt diesbezüglich in
Kontakt.
Läuteordnung
Mit der Umstellung auf G9 ergibt sich die pädagogisch sinnvolle Abkehr vom Doppelstundemodell zu
Einzelstunden. Hierzu waren die Gremien in der Zusammenarbeit und müssen am
13.01.26 zu einer weiteren Arbeitssitzung zusammenkommen.
Erweiterte Schulleitung
Nachdem zum Jahresbeginn Frau Geising als Abteilungsleiterin bestellt wurde, freuen wir
uns sehr, dass auch die zweite vakante Stelle durch einen internen Bewerber pünktlich zu
Weihnachten besetzt werden konnte. Ab sofort ist mit Alan Götz als Abteilungsleiter unsere
erweitere Schulleitung wieder komplett. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Nun aber wünschen wir Ihnen Glück und Gesundheit im neuen Jahr, danken Ihnen – ganz im Sinne der Weihnachtskarte – für die vielen Begegnungen im zu Ende gehenden Jahr und freuen uns auf 2026!
Mit den besten Grüßen
U. Müller & S. Körner
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Freunde des Hartmanni-Gymnasiums,
2025 war für viele ein unsicheres Jahr. Ob geopolitische Entwicklungen, die Rückkehr zu G9 im Land oder der Einzug von KI in unseren Mikrokosmos – vieles ist unberechenbarer geworden oder erfordert unser Umdenken.
Umso wichtiger ist es für uns als Schule, ein (H)Ort echter Begegnung zu sein und zu bleiben und Heranwachsenden die Möglichkeit zu bieten, im Miteinander zu wachsen. Wir bedanken uns bei Euch und Ihnen für die Ausgestaltung dieses Miteinanders und für die vielen schönen Erlebnisse im zurückliegenden Jahr.
Wir wünschen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr und freuen uns zuversichtlich auf die Begegnungen innerhalb der Schulgemeinschaft und die gemeinsame Weiterentwicklung des HGE!
Herzliche Grüße
Ulrich Müller & Simone Körner
Am Dienstag, dem 25. November, war es wieder soweit: Der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Hartmanni-Gymnasium Eppingen stand an. Die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler fieberten mit den Klassensiegerinnen und -siegern mit, die ihre Vorlesekünste vor der gesamten Jahrgangsstufe und der Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften, präsentieren durften. Es nahmen jeweils zwei Klassenbeste aus den 6. Klassen teil: Stella Ruppel und Mia Wagner repräsentierten die Klasse 6a von Frau Bücker, während die 6b von Mina Tröster und Philipp Kromm vertreten wurden. Für die 6c gingen Zoé Schäfer und Elias Himmelsbach an den Start. Beide Klassen wurden von Frau Schmitt auf den Wettbewerb vorbereitet. Nathan Eppler und Finnian Fitzpatrick vertraten die 6d von Frau Reiner und für die 6e schließlich traten Franziska Schilling und Marlene Schulz von Frau Haug an.
Vor einer Jury aus Deutschlehrerinnen lasen alle zehn Teilnehmer:innen zunächst einen Text aus einem selbst gewählten Buch vor. Nach einer kurzen Beratung der Jury rückte dann die Hälfte der Schüler:innen in die zweite Runde vor, wo eine unbekannte Textstelle aus dem Roman „Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel“ von Anja von Kampens vorgelesen werden musste.
Nach vielen tollen Textvorträgen fiel der Jury die Entscheidung ziemlich schwer. Am Ende wurde jedoch Mia Wagner aus der 6a zur besten Vorleserin des HGE gekürt. Sie überzeugte beim Vortrag ihrer Lesestelle aus dem Roman „Die Schule der magischen Tiere: voller Löcher“ von Margit Auer besonders durch sehr flüssiges und sinnerfassendes Lesen, passende Betonungen und eine angenehm klare Lesestimme. Besonders hob die Jury ihre Fähigkeit hervor, die Atmosphäre des Romans einzufangen und die Sprache der verschiedenen Figuren lebendig darzustellen. Auch den Fremdtext trug Mia überzeugend vor und bestach mit einer stimmungsvollen Vortragsweise.
Mia wird nun das Hartmanni-Gymnasium beim Kreisentscheid im Frühjahr 2026 vertreten. Wir wünschen ihr schon jetzt viel Erfolg!
Text und Bild: Frau Bücker
Kurz vor Weihnachten machte sich eine Delegation aus 23 Schülerinnen und Schülern verschiedener zehnter Klassen auf den Weg nach Straßburg. Auf Einladung des Europäischen Parlaments war die Gruppe Teil der EUROSCOLA, einem Debattenformat des EU-Parlaments, das es seit 35 Jahren gibt. Recht neu ist die EUROSCOLA REGIONAL, bei der Jugendliche aus dem Elsass und Baden-Württemberg eingeladen sind.
Nach einer Übernachtung in der Jugendherberge Kehl ging es am frühen Freitagvormittag zu den Gebäuden des Europäischen Parlaments. Der Tag stand unter dem Motto „Verteidigung von Grundrechten und Demokratie“. Ein Thema, das in Anbetracht der weltweiten Nachrichtenlage aktueller nicht sein könnte. Im Rahmen verschiedener Formate setzten sich die ca. 700 Teilnehmenden mit der Thematik auseinander. Ob in Fragerunden mit der Abgeordneten Fabienne Keller und dem EU-Experten Stefan Krauss oder in Form eines Rollenspiels – die Debatten wurde offen und engagiert geführt. Dabei wurde deutlich, dass in einer Welt, in der unsere Vorstellungen von einer liberalen Demokratie und eine regelbasierte internationale Ordnung immer mehr unter Druck geraten, diese Werte nur gemeinsam durch die europäische Ebene verteidigt werden können. Das gilt trotz aller Schwächen, die die EU als Organisation aufweist. Diese kamen im Verlauf der EUROSCOLA durchaus zur Sprache.
Eindrucksvoll für die Teilnehmenden des HGE war die Durchführung im Plenarsaal – dem sogenannten ‚Hemicycle‘ – des Europäischen Parlaments, die professionelle Moderation durch Annette Gerlach (ARTE) und Sven Saekert sowie die Simultanübersetzung aller Beiträge in Englisch, Französisch und Deutsch. So hat man sich geradezu als vollwertigen Teil des europäischen Entscheidungsprozesses fühlen können. Dies fand auch Ausdruck in den verschiedenen Resolutionen, die das „Jugendparlament“ verabschiedete. Enttäuscht waren einige Teilnehmende aus der HGE-Delegation, dass sie trotz zahlreicher Wortmeldungen selten das Rederecht erhielten.
Als die Heimfahrt durch eine kurze Grenzkontrolle unterbrochen wurde, bemerkte die Gruppe, wie selbstverständlich wir die Errungenschaften der europäischen Einigung nehmen. Mit der Teilnahme an der EUROSCOLA REGIONAL hat die Eppinger Delegation die Bedeutung der grundlegenden Werte der EU erfahren und einen kleinen Beitrag dafür geleistet, diese Werte mit Leben zu füllen.
Text & Bilder: Herr Freudenberger und Frau van Gee
Im Rahmen eines Projekttags haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit und regionalen Naturschutz gesetzt. Gemeinsam mit der Bürgerenergiegenossenschaft Kraichgau und dem Naturschutzbund beteiligten sie sich aktiv an der Begrünung des zukünftigen Energiesolarparks in Eppingen. Insgesamt wurden rund 300 heimische Hecken gepflanzt, die künftig wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tierarten bieten und das ökologische Gleichgewicht des Areals stärken sollen.
Im Mittelpunkt stand nicht nur der praktische Beitrag zur ökologischen Aufwertung des Geländes, sondern auch die Nachhaltigkeitsbildung: Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie wichtig regionale Pflanzen, Artenvielfalt und verantwortungsbewusster Umgang mit Naturflächen sind. Die Aktion zeigt, wie schulisches Lernen und gelebter Umweltschutz sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Begleitet und unterstützt wurde das Projekt von den Klassenlehrerinnen Noémi Boulot-Schwab und Romina Winkemann. Auch Schulleiter Ulrich Müller sowie Eppingens Oberbürgermeister Klaus Hollaschke waren vor Ort und würdigten das Engagement der Jugendlichen. Ein Filmteam dokumentierte die Pflanzaktion zudem für ein zukünftiges Informationsvideo, das die Bedeutung des Projekts hervorheben soll. Die gemeinsame Pflanzaktion war ein gelungenes Beispiel dafür, wie Schulen, lokale Initiativen und kommunale Akteure zusammenarbeiten können, um nachhaltige Ziele zu erreichen – und wie junge Menschen durch eigenes Handeln einen Beitrag zu einer ökologisch verantwortungsvollen Zukunft leisten.
Bilder und Text: Romina Winkemann