Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Bilder vom aktuellen Schuljahr.

Grundschulkinder und ihre Eltern erkunden das HGE

Die stark besuchte Aula mit Eltern, Kindern und Lehrern

Die Entscheidung für eine weiterführende Schule markiert für Viertklässlerinnen und Viertklässler sowie ihre Familien einen bedeutenden Schritt. Um bei dieser Wahl Orientierung zu bieten, luden die Hellbergschule, die Selma-Rosenfeld-Realschule und das Hartmanni-Gymnasium am 28. Februar zum traditionellen Campustag auf den Eppinger Schulhügel ein.

Den Auftakt bildete eine gemeinsame Veranstaltung in der Aula des Hartmanni-Gymnasiums, die auf großes Interesse stieß. Die stellvertretende Schulleiterin Simone Körner hieß die zahlreichen Gäste willkommen. Für einen lebendigen Einstieg sorgten musikalische und tänzerische Beiträge: Die Instrumentalklasse 5a unter der Leitung von Timo Ducati, der Klassenchor der 7a mit ihrem Musiklehrer Bernd Söhner sowie die Tanz-AG, angeleitet von Mareike Naumann-Hutzler, präsentierten Ausschnitte aus ihrer Arbeit und gaben damit einen Eindruck vom breiten kulturellen Angebot der Schule.

Im Anschluss erkundeten die Kinder in Kleingruppen das Schulgebäude. Begleitet von engagierten Mitgliedern der SMV lernten sie unterschiedliche Fächer auf praktische Weise kennen. Im Computerraum konnten sie digitale Anwendungen ausprobieren, in den Naturwissenschaften führten sie kleine Experimente durch und in Latein sowie Französisch sammelten sie erste sprachliche Erfahrungen. In Musik erlangten sie Einblicke in die praktische Arbeit dieses Faches. Währenddessen erhielten die Eltern vertiefende Informationen zu den Fremdsprachenangeboten und weiteren schulischen Schwerpunkten. An verschiedenen Stellen im Schulhaus bot sich zudem die Möglichkeit, mit Lehrkräften ins Gespräch zu kommen, etwa zu Themen wie Austauschprogrammen, Ganztagsangeboten oder Projekten im Bereich Nachhaltigkeit.

Mit vielen neuen Eindrücken endete ein abwechslungsreicher Vormittag, der die Entscheidungsfindung erleichtern soll. Das Hartmanni-Gymnasium blickt nun erwartungsvoll auf das kommende Schuljahr und hofft, zahlreiche der Besucherinnen und Besucher bald als neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler willkommen zu heißen.

Text: Gitta Geising & Laureen van Gee

Spannender Theaterabend am HGE

Zwei Schauspielerinnen auf der Bühne.

Die English Drama Group des Hartmanni-Gymnasiums unter der Leitung von Elena Nowitzki und Nella Ruder brachten am 26. Februar 2026 mit dem englischsprachigen Kriminalstück „Who Didn’t Do It?“ einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Theaterabend auf die Bühne. Mit viel Engagement und spürbarer Spielfreude entführte das Ensemble, bestehend aus Schülerinnen und Schülern des HGEs und der SRR, ihr Publikum in eine Kunstgalerie, in der plötzlich nichts mehr so läuft wie geplant.

Einen roten Faden durch die Vorstellung bildeten die zwei überforderten Security Guards, gespielt von Aylin Bilgör und Lemia Socaci. Sie stehen vor der Aufgabe, herauszufinden, wer die wertvolle Skulptur „Cardboard Boxes“ des Künstlers Godfrey Nameless (Ilirian Nimonaj) zerstört hat. Schnell wird allerdings klar: An diesem Tag sorgte so ziemlich jede Person in der Galerie für Chaos. Ihre Finger im Spiel hatten unter anderem eine Räubergruppe (Vivi Erdmann, Erika Schäfer und Selina Zucker), ein Hausmeister (Ilirian) und eine Kuratorin (Nastja Schnigula), ebenso wie eine Anti-Anti-Kunst-Künstlerin (Jana Reiswich) und zwei Staffmembers (Anastasia Rosettia Pierce und Valentina Ambiel). Auch ein Podcastduo (Nastja und Anastasia) sowie ein ungleiches Liebespaar (Ilirian und Selina) wirkten kräftig an der Zerstörung der Kunst-Installation mit, ehe eine aufstrebende Künstlerin (Vivi), eine Kunstsammlerin (Anastasia) und eine Paketbotin (Selina) ihren Teil beitrugen.

Zwischen Ausreden, Missverständnissen und immer neuen Verdächtigen, entwickelt sich ein turbulentes Verwirrspiel, bei dem weniger die Frage Who did it? als vielmehr Who didn’t do it? im Raum stand.

Dabei beeindruckte die English Drama Group über den gesamten Abend hinweg mit ihrer sprachlichen Leistung: Klare Aussprache, lebendige Betonung und ein selbstbewusstes Auftreten begeisterten das Publikum und zeigten, dass sich die intensive Probenarbeit mehr als gelohnt hatte.

Ein besonderer Dank richtet sich außerdem an die Technik AG unter Leitung von Daniel Rehmel, die das Stück mit Licht und Ton tatkräftig unterstützte.

Text: Tamara Schmitt und Jule Doll

Vorbereitung auf die Landtagswahl 2026 - Wahlkompass geht als Campus-Projekt in die Neuauflage

Informationen zur Wahl im Plenum Diskussion in Kleingruppen über die Forderungen der Kandidierenden Alle Wahlkreiskandidaten beantworten Fragen in Form eines Videos

Winfried Kretschmann tritt als Ministerpräsident ab und die scheidende grün-schwarze Landesregierung hinterlässt ein echtes Geschenk für die politische Partizipation Jugendlicher. Das aktive Wahlrecht ab 16 Jahren bei der Landtagswahl 2026!

Für den damit verbundenen schulischen Auftrag hat das Hartmanni-Gymnasium ein Konzept parat: den „HGE-Wahlkompass“. Erstmals anlässlich der Bundestagswahl 2025 durchgeführt fußt der Kompass für Jungwähler auf zwei Säulen: dem Schülerheft mit Informationen über die wichtigsten Einflussgrößen auf die Wahlentscheidung und einem Aktionstag, an dem Gelegenheit für einen intensiven und interaktiven Austausch über relevante Fragen der aktuellen Wahl besteht.

Bei der aktuellen Auflage des Wahlkompasses wurden die Wahlkreiskandidierenden der sechs Parteien mit Chance auf den Einzug in den neuen Landtag einbezogen. Jeder Kandidat konnte eine Frage zur Diskussion stellen. Über diese Frage und die Antworten aller Bewerber aus dem Wahlkreis wurde in Kleingruppen diskutiert. So konnten die Jungwähler sich an konkreten Beispielen mit Bezug zur Landespolitik ein Bild über die Vorstellungen und Werte der Parteien machen. Und natürlich war es erlaubt, mit Argumenten die Mitschüler von der eigenen Vorstellung zu überzeugen. Darüber hinaus waren die Kandidaten für das Direktmandat im Wahlkreis 19 (Eppingen) mit einem Steckbrief und durch ein Video präsent, in dem alle Kandidaten jeweils fünf Fragen zu den Landtagswahlen beantworteten.

Die beiden Aktionstage gingen am Hartmanni-Gymnasium in der Woche vor den Faschingsferien über die Bühne. Die Klassenstufen 10 und 11 hatten jeweils vier Schulstunden Zeit, um sich mit der eigenen Wahlentscheidung zu befassen. Flankiert wurden die einzelnen Diskussionsrunden hierbei von einer gemeinsamen Einführungs- und Abschlussveranstaltung, die von Hannah Langner (J1) und Holger Freudenberger moderiert wurde. Neben wichtigen Informationen rund um die bevorstehende Landtagswahl konnten sich die Schülerinnen und Schüler hier anhand von Umfragen, deren Ergebnisse live eingebunden wurden, interaktiv beteiligen und so ihre Erwartungen, Einschätzungen und Rückmeldungen in Echtzeit einbringen.

Und dieses Jahr wird der Wahlkompass zudem nun zu einem echten Campusprojekt, da der Aktionstag auch noch in den 10. Klassen der beiden Nachbarschulen durchgeführt wird.

Festzuhalten bleibt, dass unsere Schülerinnen und Schüler ein hohes Interesse für die Wahlen am 08.03.2026 mitbringen. Einige wissen genau, welche Wahlentscheidung sie treffen werden, andere kennen ihre politische Richtung, müssen aber noch aus wenigen Alternativen wählen. Der Wahlkompass sollte genau hier ein Angebot schaffen: eine inhaltliche, reflektierte und schülerorientierte Auseinandersetzung mit der eigenen Wahlentscheidung. In politisch unruhigen Zeiten, in denen „der Jugend“ des Öfteren vorgeworfen wird, sie lasse sich politisch vor allem durch kurze Clips auf TikTok und Co. beeinflussen, haben wir am Hartmanni-Gymnasium zwei Jahrgänge erlebt, die größtenteils informiert und tiefgründig um die eigene Wahlentscheidung bemüht ist. Wenn die „demokratische Mitte“ ernsthafte Lösungen für die junge Generation anbietet, kann sie auch Erstwähler überzeugen. Das hat der Wahlkompass ´26 gezeigt.

Ein Dank gilt der Schulleitung, der Film- und der Technik-AG und den beteiligten Lehrkräften für die Unterstützung bei der Durchführung der beiden Aktionstage.

Text: Julia Reiner/ Holger Freudenberger
Bilder: Pedrero Carvajal

Erste Hauptversammlung der Schülerfirma

Druckvorführung der Schülerfirma

Am 9. Januar 2026 fand die erste Hauptversammlung der Schülerfirma „Stoff-wechsel" statt. Diese Veranstaltung stellte einen wichtigen Meilenstein in der Gründung und Entwicklung der Schülerfirma dar. Ziel der Hauptversammlung war es, die Schülerfirma offiziell vorzustellen, Transparenz über ihre Struktur zu schaffen und die nächsten Schritte für das laufende Schuljahr zu präsentieren.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde die Schülerfirma „Stoffwechsel" allgemein vorgestellt. Dabei wurde erklärt, wie die Geschäftsidee entstanden ist und welches Konzept hinter der Produktion und dem Verkauf von individuell bedruckter Textilware steht. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Zielen der Schülerfirma, zu denen unter anderem das Sammeln praktischer wirtschaftlicher Erfahrungen, das Arbeiten im Team, der verantwortungsvolle Umgang mit finanziellen Mitteln sowie das Kennenlernen realer Unternehmensstrukturen zählen. Anschließend wurden die einzelnen Abteilungen der Schülerfirma präsentiert und ihre jeweiligen Aufgabenbereiche erklärt. Dazu zählen unter anderem die Geschäftsführung, die Finanzabteilung, die Marketingabteilung sowie die Technikabteilung. Besonders hervorgehoben wurde die Technikabteilung, da diese eine Live-Demonstration des Druckvorgangs eines T-Shirts durchführte. Die Anwesenden konnten dabei Schritt für Schritt beobachten, wie ein Textil vorbereitet, bedruckt und fertiggestellt wird. Diese Vorführung bot einen praxisnahen Einblick in den Produktionsprozess und verdeutlichte die technische Umsetzung der Geschaftsidee.

Ein weiterer zentraler Punkt der Hauptversammlung war die Wahl von zwei Rechnungsrevisoren. Diese übernehmen künftig die Aufgabe, die Einnahmen und Ausgaben der Schülerfirma zu überprüfen und somit für Transparenz und Ordnung im finanziellen Bereich zu sorgen. Die Wahl erfolgte ordnungsgemäß und einstimmig.

Zum Abschluss wurde Zeit für offene Gespräche und Fragen eingeplant. In welcher sich Anteilseigner und das Schülefrima- Team weiter austauschen und über zukünftige Projekte sprechen. Für Essen und Getränke war ebenfalls gesorgt: Insgesamt war die erste Hauptversammlung der Schülerfirma „Stoffwechsel" ein großer Erfolg. Sie ermöglichte einen umfassenden Überblick über die Struktur, Ziele und Arbeitsweise der Schülerfirma und bildete eine solide Grundlage für die weitere Zusammenarbeit und Entwicklung im Laufe des Schuljahres.

420 Teilnehmende beim Informatik-Biber

Preisträger und Preisträgerinnen zusammen mit Schulleiter Herr Müller.

Der Informatik-Biber ist ein bundesweiter Online-Wettbewerb, der jährlich im November stattfindet und sich an Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen richtet. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse an Informatik zu wecken und informatisches Denken zu fördern. In abwechslungsreichen Aufgaben bearbeiten die Teilnehmenden knifflige Fragestellungen aus Bereichen wie Logik, Algorithmen, Mustererkennung und Problemlösen – ganz ohne Programmierkenntnisse vorauszusetzen. Dabei stehen das strukturierte Denken und kreative Lösungsstrategien im Mittelpunkt.

Am Hartmanni-Gymnasium Eppingen haben in diesem Schuljahr insgesamt 420 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen am Wettbewerb teilgenommen. Damit zeigte die Schulgemeinschaft erneut großes Interesse an informatischen Fragestellungen und digitaler Bildung.

Besonders erfreulich ist, dass 32 Teilnehmende einen 1. oder 2. Rang erreichen konnten. Diese hervorragenden Leistungen wurden mit einem kleinen Preis – einem Kartenspiel, einem USB-Stick oder einem Kugelschreiber – gewürdigt.

Text und Bild: Alexander Berchtold

Hartmanni-Gymnasium Eppingen auf dem Weg zur „Bewegten Schule“

Das Hartmanni-Gymnasium Eppingen hat einen wichtigen Schritt unternommen, um den Schulalltag seiner Schülerinnen und Schüler gesünder und lernförderlicher zu gestalten. Am Freitag, den 06.02., nahmen alle Kolleginnen und Kollegen am Nachmittag an einer Fortbildung teil, die im Zeichen der Bewegung im Schulalltag stand. Ziel ist es, „Bewegte Schule“ zu werden.

In der Fortbildung ging es vor allem um die Frage: Wie lässt sich mehr Bewegung in einen Schulalltag einbauen, der überwiegend im Sitzen stattfindet? Die Lehrkräfte probierten verschiedenste interaktive Bewegungsspiele aus, welche in jedem Fach als Bewegungspausen eingesetzt werden können.

„Bewegte Schule“ – was bedeutet das?

Das Zertifikat „Bewegte Schule“ zeichnet Schulen aus, die Bewegung nicht nur im Sportunterricht, sondern als festen Bestandteil ihres pädagogischen Konzepts verankern. Dazu gehören unter anderem:

  • Bewegungspausen im Fachunterricht
  • bewegtes Lernen bei verschiedenen Unterrichtsinhalten
  • ein bewegungsfreundlicher Schulweg
  • bewegte Pausen- und Pausengestaltung (Gestaltung des Schulhofs)
  • Kooperationen mit Eltern und externen Partnern zur Bewegungsförderung

Warum ist das wichtig?

Körperliche Aktivität fördert die motorische, kognitive, soziale und emotionale Entwicklung junger Menschen. Sie kann die Aufmerksamkeit und Lernleistung verbessern, Stress reduzieren und das Unfallrisiko senken.

Doch die Realität zeigt: viele Schülerinnen und Schüler bewegen sich zu wenig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 60 Minuten körperliche Aktivität pro Tag. Aktuelle Ergebnisse der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts belegen, dass diese Empfehlung in Deutschland nur von etwa 7 % der Mädchen und 16 % der Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren erreicht wird.

Das Hartmanni-Gymnasium plant deshalb, Bewegung systematisch in den Schulalltag zu integrieren. Kleine aktive Einheiten, interaktive Spiele, rhythmische Übungen oder neuartige Unterrichtsformen sollen helfen, lange Sitzzeiten aufzubrechen und Lernprozesse zu unterstützen.

Schulleitung und Lehrkräfte sind überzeugt: Ein bewegter Schulalltag fördert nicht nur die Gesundheit, sondern wirkt sich auch positiv auf Motivation, Konzentration und das Schulklima aus. Der Schulweg, Pausen und der Unterricht selbst können so zu wichtigen Bausteinen einer gesunden Lebensweise werden.

Mit dem Schritt zur „Bewegten Schule“ möchte das Hartmanni-Gymnasium Eppingen ein Zeichen setzen – für mehr Bewegung, mehr Gesundheit und mehr Lernerfolg im Schulalltag.

MINT‑AG beim Robotik‑Wettbewerb

Die Schüler präsentieren stolz ihre Urkunden.

Mit viel Neugier, Ehrgeiz und Teamgeist nahm unsere MINT‑AG am 22. Januar 2026 am landesweiten Robotik‑Wettbewerb VEX IQ in Stuttgart teil. Wochenlang hatten die Schülerinnen und Schüler an ihren Robotern konstruiert, programmiert und immer wieder verbessert. Selbst am Wettbewerbstag wurde noch bis zur letzten Sekunde getüftelt – mit sichtbarem Erfolg: Unter 14 Teams erreichten unsere Gruppen hervorragende 4. und 8. Plätze.

Besonders bemerkenswert ist dieses Ergebnis, da viele der anderen Mannschaften bereits seit Jahren an Robotik‑Wettbewerben teilnehmen und über deutlich mehr Erfahrung verfügen. Umso größer war die Freude, als sich zeigte, wie souverän und ideenreich unsere Teams ihre Roboter ins Rennen schickten.

Der Wettbewerb VEX IQ verbindet Technik, Programmierung und logisches Denken auf spielerische Weise und fordert zugleich Teamarbeit, Ausdauer und Kreativität. Genau diese Begeisterung und den Zusammenhalt konnte man unseren Schülerinnen und Schülern während des gesamten Tages anmerken.

Wir gratulieren unserer MINT‑AG herzlich zu diesem großartigen Erfolg und sind sehr stolz auf das Engagement, die Begeisterung und das Können aller Beteiligten. 🤖✨

De Castilla al Kraichgau

Der alljährliche Schüleraustausch des HGE mit dem Colegio Virgen de Mirasierra in Madrid ist in diesem Schuljahr mit dem Besuch von acht spanischen Schüler/innen in Eppingen vom 9. bis 17. Dezember angelaufen. Die Austauschwoche stand, wie angesichts des Zeitraums nicht anders zu erwarten, ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit. Entsprechend besuchten die teilnehmenden Jugendlichen mehr als nur einen typisch deutschen Weihnachtsmarkt, versuchten sich in der Küche der Hellbergschule erfolgreich an der massenhaften Plätzchenproduktion und widmeten sich dem interkulturellen Austausch von Weihnachtstraditionen und -liedern in beiden Ländern. Weitere winterliche Highlights waren das Schlittschuhlaufen im Heilbronner Eisstadion und der HGE-Weihnachtsball, dem die spanischen Gäste durch ihre aktive Beteiligung ihren Stempel aufdrückten. Daneben standen das Kennenlernen des HGE und der Stadt Eppingen sowie Ausflüge nach Bretten, Karlsruhe und Heidelberg (wo es beinahe zu einer Begegnung mit dem Bundeskanzler kam) auf dem Programm. Nach einer gemeinsamen Abschiedsparty am Vorabend hieß es dann am Abreisetag vorerst Abschied zu nehmen, als die Gruppe aus Madrid sich zwecks Heimreise auf den Weg zum Frankfurter Flughafen machen musste. Denselben Weg wird die Eppinger Gruppe diesen März nehmen dürfen, um ihre neuen Freunde in der spanischen Hauptstadt wiederzusehen – die Vorfreude darauf ist jetzt schon groß.

Beeindruckende Begegnung mit einer Überlebenden des Holocaust

Eva Erben berichtet und die Schülerinnen höhren aufmerksam zu.

Wie blickt jemand auf das Leben, der in jungen Jahren durch die Hölle von Auschwitz gehen musste? Woher nimmt man die Kraft, sich danach ein neues Leben aufzubauen? Was möchte man am Ende eines langen Lebens, an dessen Anfang solche Schrecken standen, heutigen Jugendlichen mit auf den Weg geben?

Eva Erben berichtet von Ihrer Vergangenheit.

Am Dienstag, den 02.12.2025, hatten über 400 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 9-12 des Hartmanni-Gymnasiums, der Hellbergschule und der Selma-Rosenfeld-Realschule die einmalige Gelegenheit, auf diese und andere Fragen Antworten zu erhalten. Die Zeitzeugin Eva Erben (Jg. 1930), bekannt durch diverse TV-Reportagen sowie ihre Memoiren „Mich hat man vergessen“ (dt. Ausgabe 1996), berichtete in der Stadthalle über ihre behütete Kindheit im Prag der 1930er Jahre, ihr Überleben des nationalsozialistischen Völkermords an den europäischen Juden und ihren weiteren Lebensweg in Israel nach dem 2. Weltkrieg. Zwischen 1941 und 1945 überlebte sie Konzentrationslager wie Theresienstadt und Auschwitz sowie einen Todesmarsch, dem ihre Mutter zum Opfer fiel; ihre Wege kreuzten sich mit berüchtigten NS-Tätern wie Adolf Eichmann und Josef Mengele, aber auch mit „Gerechten unter den Völkern“ wie dem tschechischen Bauernpaar Krystof und Ludmila Jahn, das ihr das Leben rettete.

Die Botschaft der beeindruckend rüstigen 95-Jährigen an ihr jugendliches Publikum lautete, das Leben zu bejahen und couragiert gegen jeden Extremismus und Antisemitismus aufzustehen. Zeugnis der Resonanz auf diese Botschaft waren die Dutzenden Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Veranstaltung nach vorne strömten, um mit Frau Erben ein paar Worte zu wechseln oder sich mit ihr fotografieren zu lassen.

Herzlichen Dank seitens der beteiligten Schulen für die Möglichkeit zu dieser besonderen Begegnung.

Weihnachten ist die Kunst, in jeder Begegnung ein Geschenk zu sehen. (unbekannt)

Zwei gemalte Bilder, die jeweils eine schneebedeckte Stadt zeigen.

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Freunde des Hartmanni-Gymnasiums,

2025 war für viele ein unsicheres Jahr. Ob geopolitische Entwicklungen, die Rückkehr zu G9 im Land oder der Einzug von KI in unseren Mikrokosmos – vieles ist unberechenbarer geworden oder erfordert unser Umdenken.

Umso wichtiger ist es für uns als Schule, ein (H)Ort echter Begegnung zu sein und zu bleiben und Heranwachsenden die Möglichkeit zu bieten, im Miteinander zu wachsen. Wir bedanken uns bei Euch und Ihnen für die Ausgestaltung dieses Miteinanders und für die vielen schönen Erlebnisse im zurückliegenden Jahr.

Wir wünschen eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr und freuen uns zuversichtlich auf die Begegnungen innerhalb der Schulgemeinschaft und die gemeinsame Weiterentwicklung des HGE!

Herzliche Grüße
Ulrich Müller & Simone Körner

Mia Wagner ist die beste Vorleserin des HGE

Mia Wagner präsentiert ihr Buch.

Am Dienstag, dem 25. November, war es wieder soweit: Der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Hartmanni-Gymnasium Eppingen stand an. Die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler fieberten mit den Klassensiegerinnen und -siegern mit, die ihre Vorlesekünste vor der gesamten Jahrgangsstufe und der Jury, bestehend aus den Deutschlehrkräften, präsentieren durften. Es nahmen jeweils zwei Klassenbeste aus den 6. Klassen teil: Stella Ruppel und Mia Wagner repräsentierten die Klasse 6a von Frau Bücker, während die 6b von Mina Tröster und Philipp Kromm vertreten wurden. Für die 6c gingen Zoé Schäfer und Elias Himmelsbach an den Start. Beide Klassen wurden von Frau Schmitt auf den Wettbewerb vorbereitet. Nathan Eppler und Finnian Fitzpatrick vertraten die 6d von Frau Reiner und für die 6e schließlich traten Franziska Schilling und Marlene Schulz von Frau Haug an.

Vor einer Jury aus Deutschlehrerinnen lasen alle zehn Teilnehmer:innen zunächst einen Text aus einem selbst gewählten Buch vor. Nach einer kurzen Beratung der Jury rückte dann die Hälfte der Schüler:innen in die zweite Runde vor, wo eine unbekannte Textstelle aus dem Roman „Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel“ von Anja von Kampens vorgelesen werden musste.

Nach vielen tollen Textvorträgen fiel der Jury die Entscheidung ziemlich schwer. Am Ende wurde jedoch Mia Wagner aus der 6a zur besten Vorleserin des HGE gekürt. Sie überzeugte beim Vortrag ihrer Lesestelle aus dem Roman „Die Schule der magischen Tiere: voller Löcher“ von Margit Auer besonders durch sehr flüssiges und sinnerfassendes Lesen, passende Betonungen und eine angenehm klare Lesestimme. Besonders hob die Jury ihre Fähigkeit hervor, die Atmosphäre des Romans einzufangen und die Sprache der verschiedenen Figuren lebendig darzustellen. Auch den Fremdtext trug Mia überzeugend vor und bestach mit einer stimmungsvollen Vortragsweise.

Mia wird nun das Hartmanni-Gymnasium beim Kreisentscheid im Frühjahr 2026 vertreten. Wir wünschen ihr schon jetzt viel Erfolg!

Text und Bild: Frau Bücker

EUROSCOLA REGIONAL, 12.12.25: Von der Verteidigung europäischer Werte

Die Eppinger Delegation bei der Ankunft vor dem Parlamentsgebäude

Kurz vor Weihnachten machte sich eine Delegation aus 23 Schülerinnen und Schülern verschiedener zehnter Klassen auf den Weg nach Straßburg. Auf Einladung des Europäischen Parlaments war die Gruppe Teil der EUROSCOLA, einem Debattenformat des EU-Parlaments, das es seit 35 Jahren gibt. Recht neu ist die EUROSCOLA REGIONAL, bei der Jugendliche aus dem Elsass und Baden-Württemberg eingeladen sind.

Nach einer Übernachtung in der Jugendherberge Kehl ging es am frühen Freitagvormittag zu den Gebäuden des Europäischen Parlaments. Der Tag stand unter dem Motto „Verteidigung von Grundrechten und Demokratie“. Ein Thema, das in Anbetracht der weltweiten Nachrichtenlage aktueller nicht sein könnte. Im Rahmen verschiedener Formate setzten sich die ca. 700 Teilnehmenden mit der Thematik auseinander. Ob in Fragerunden mit der Abgeordneten Fabienne Keller und dem EU-Experten Stefan Krauss oder in Form eines Rollenspiels – die Debatten wurde offen und engagiert geführt. Dabei wurde deutlich, dass in einer Welt, in der unsere Vorstellungen von einer liberalen Demokratie und eine regelbasierte internationale Ordnung immer mehr unter Druck geraten, diese Werte nur gemeinsam durch die europäische Ebene verteidigt werden können. Das gilt trotz aller Schwächen, die die EU als Organisation aufweist. Diese kamen im Verlauf der EUROSCOLA durchaus zur Sprache.

Eröffnung der EUROSCOLA mit Grußbotschaft von Parlamentspräsidentin Roberta Metsola Gruppenbild am Rednerpult im Plenarsaal

Eindrucksvoll für die Teilnehmenden des HGE war die Durchführung im Plenarsaal – dem sogenannten ‚Hemicycle‘ – des Europäischen Parlaments, die professionelle Moderation durch Annette Gerlach (ARTE) und Sven Saekert sowie die Simultanübersetzung aller Beiträge in Englisch, Französisch und Deutsch. So hat man sich geradezu als vollwertigen Teil des europäischen Entscheidungsprozesses fühlen können. Dies fand auch Ausdruck in den verschiedenen Resolutionen, die das „Jugendparlament“ verabschiedete. Enttäuscht waren einige Teilnehmende aus der HGE-Delegation, dass sie trotz zahlreicher Wortmeldungen selten das Rederecht erhielten.

Als die Heimfahrt durch eine kurze Grenzkontrolle unterbrochen wurde, bemerkte die Gruppe, wie selbstverständlich wir die Errungenschaften der europäischen Einigung nehmen. Mit der Teilnahme an der EUROSCOLA REGIONAL hat die Eppinger Delegation die Bedeutung der grundlegenden Werte der EU erfahren und einen kleinen Beitrag dafür geleistet, diese Werte mit Leben zu füllen.

Text & Bilder: Herr Freudenberger und Frau van Gee

300 heimische Hecken gepflanzt

Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a des HGE packten kräftig mit an und pflanzten zahlreiche Heckenpflanzen.

Im Rahmen eines Projekttags haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit und regionalen Naturschutz gesetzt. Gemeinsam mit der Bürgerenergiegenossenschaft Kraichgau und dem Naturschutzbund beteiligten sie sich aktiv an der Begrünung des zukünftigen Energiesolarparks in Eppingen. Insgesamt wurden rund 300 heimische Hecken gepflanzt, die künftig wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tierarten bieten und das ökologische Gleichgewicht des Areals stärken sollen.

Im Mittelpunkt stand nicht nur der praktische Beitrag zur ökologischen Aufwertung des Geländes, sondern auch die Nachhaltigkeitsbildung: Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie wichtig regionale Pflanzen, Artenvielfalt und verantwortungsbewusster Umgang mit Naturflächen sind. Die Aktion zeigt, wie schulisches Lernen und gelebter Umweltschutz sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Begleitet und unterstützt wurde das Projekt von den Klassenlehrerinnen Noémi Boulot-Schwab und Romina Winkemann. Auch Schulleiter Ulrich Müller sowie Eppingens Oberbürgermeister Klaus Hollaschke waren vor Ort und würdigten das Engagement der Jugendlichen. Ein Filmteam dokumentierte die Pflanzaktion zudem für ein zukünftiges Informationsvideo, das die Bedeutung des Projekts hervorheben soll. Die gemeinsame Pflanzaktion war ein gelungenes Beispiel dafür, wie Schulen, lokale Initiativen und kommunale Akteure zusammenarbeiten können, um nachhaltige Ziele zu erreichen – und wie junge Menschen durch eigenes Handeln einen Beitrag zu einer ökologisch verantwortungsvollen Zukunft leisten.

Bilder und Text: Romina Winkemann

Exkursion zum SIF der Hochschule Heilbronn

Herr Weber zusammen mit dem J01 Informatik-Kurs.

Tagesbericht: Exkursion zum SIF der Hochschule Heilbronn
Kurs: Informatik J1
Datum: 28.11.2025
Ort: Hochschule Heilbronn, Campus Sontheim

Am heutigen Freitag haben wir mit dem Informatikkurs der J1 das Schüler*innen-Informatik-Festival (SIF) am Campus Sontheim besucht. Ziel der Exkursion war es, uns über mögliche Studiengänge zu informieren und mal praktisch zu sehen, was man mit Informatik nach der Schule eigentlich anfangen kann. Eine Besonderheit des SIF ist, dass es komplett von Studierenden des ersten Semesters im Rahmen einer Vorlesung organisiert wird. Das hat man der Veranstaltung auch angemerkt: Es wirkte weniger wie eine steife Werbeveranstaltung, sondern eher wie ein echtes Projekt von jungen Leuten für Schüler.

Inhaltlich konnten wir uns in verschiedene Workshops einwählen. Besonders interessant waren die Einblicke in aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, wo erklärt wurde, wie Maschinen eigentlich "lernen". Auch der Bereich IT-Sicherheit war gut besucht – hier ging es darum, wie Hacking-Angriffe funktionieren und wie man sich davor schützt. Wer sich eher für Medien interessierte, konnte in den Bereichen Virtual Reality und Games Engineering sehen, wie viel Technik hinter modernen Spielen steckt.

Neben den Workshops gab es eine Candy bar mit free Coke. In den Pausen und beim Essen in der Mensa hatten wir außerdem die Gelegenheit, direkt mit den Studenten zu sprechen. Dabei ging es nicht nur um Studieninhalte, sondern auch ganz ehrlich um den Zeitaufwand und die Berufsaussichten später. Insgesamt war es eine gelungene Abwechslung zum Unterricht und eine gute Orientierungshilfe für die Zeit nach dem Abi.

Bericht Ende. Generierungsdauer: 0,004 Sekunden. Ein menschlicher Schüler hätte für diesen Text ca. 45 Minuten und drei Wikipedia-Artikel benötigt. Meine Effizienz ist beängstigend, oder?

Bild: Benjamin Weber, Text: 🤷‍♂️

Das Volleyball-Team des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen wird zweiter in der Qualifikationsrunde auf RB-Ebene

Die Volleyballmannschaft der HGE zusammen mit Sportlehrer Herr Kugler.

Am 17. November 2025 nahm das Hartmanni-Gymnasium Eppingen mit seiner Volleyballmannschaft in der Wettkampfklasse I (U23) am Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia teil. Das Turnier wurde in der Mönchseehalle des Robert-Mayer-Gymnasiums in Heilbronn ausgetragen und von Herrn Kugler begleitet.

Gespielt wurde in zwei Gruppen mit jeweils drei Mannschaften. Unsere Mannschaft zeigte sich bereits in der Gruppenphase in herausragender Form: Alle Spiele konnten ohne Satzverlust gewonnen werden. Auch das anschließende Halbfinale verlief souverän, sodass der Einzug ins Finale sicher gelang.

Im Endspiel wartete das ebenfalls souverän spielende Team des Zabergäu-Gymnasiums aus Brackenheim. Der erste Satz war hart umkämpft und ging knapp mit 25:23 an Brackenheim. Im zweiten Satz gelang es unserer Mannschaft, durch konzentriertes Spiel und überlegten Angriffen, mit 25:22 auszugleichen. Diese beiden Sätze verdeutlichen, wie ausgeglichen beide Teams spielten. Im entscheidenden Tiebreak blieb das Duell bis zum Schluss spannend, doch trotz guter Aufschläge und großem Einsatz musste sich das Hartmanni-Gymnasium schließlich mit 12:15 geschlagen geben. Die Mannschaft aus Brackenheim zeigte ein hohes Niveau, sodass das Finale ein würdiges und äußerst knappes Duell darstellte.

Da nur der erstplatzierte Sieger zum RB-Finale weiterkommt, war die Enttäuschung über den verpassten Einzug groß – besonders, weil das Team im Vorjahr an derselben Stelle den dritten Platz belegt hatte. Dennoch überwiegt der Stolz über die starke Gesamtleistung.

Insgesamt konnte das Team des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen mit seinem Auftreten und seiner Leistung sehr zufrieden sein und blickt motiviert auf kommende Wettbewerbe.

Bild und Text: Philipp Kugler

„Revolution!“ am Hartmanni-Gymnasium

Schülerinnen und Schüler beim Revolution-Konzert der German Wind Philharmonic, Hartmanni-Gymnasium Eppingen

Am Mittwoch, den 12.11.2025, durften die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis J2 ein einmaliges Musikerlebnis im Eppinger Bürgerhaus Schwanen erleben: Die German Wind Philharmonic – eines der führenden professionellen Blasorchester Europas – gastierte mit einem eigens auf Schüler*innen zugeschnittenen Konzertprogramm.

Schon nach den ersten Klängen war klar, dass dieser Vormittag etwas Besonderes werden würde. Das Ensemble, bestehend aus Musikerinnen und Musikern aus ganz Deutschland und zum Teil auch aus den Nachbarländern, präsentierte Musik auf höchstem Niveau – eindrucksvoll, abwechslungsreich und mitreißend.

Das Konzert stand unter dem Thema „Revolution“: Die Schülerinnen und Schüler wurden auf eine musikalische, gesellschaftliche und geschichtliche Reise durch verschiedene revolutionäre Bewegungen der letzten Jahrhunderte mitgenommen. Dabei ging es nicht nur um die Musik selbst, sondern auch um ihre Verbindungen zu historischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Das Programm wurde durch eine Sprecherin begleitet, die die zentralen Ideen und Hintergründe der Werke erklärte und so den roten Faden zwischen Musik, Geschichte und Gesellschaft sichtbar machte – spannend, verständlich und bestens auf die Schülerinnen und Schüler abgestimmt.

Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich tief beeindruckt von der Klangfülle, Präzision und Ausdruckskraft des Orchesters. Für einige war es das erste Mal, ein professionelles Blasorchester live zu erleben – ein Erlebnis, das sicher noch lange nachwirken wird.

Ein großer Dank gilt der German Wind Philharmonic sowie der Sparda-Bank, deren finanzielle Unterstützung dieses eindrucksvolle Konzert erst möglich gemacht hat. So konnten die Schülerinnen und Schüler einen unvergesslichen Vormittag voller Musik, Emotion und Inspiration erleben.

Text und Bild: Daniel Betz

Erfolgreiche Teilnahme des Sport-Leistungskurses am 27. Bönnigheimer Stromberglauf

Herr Simon mit den Teilnehmern am Stromberglauf.

Am 15. November 2025 nahm der Sport-Leistungskurs (J1) unter der Betreuung von Herrn Simon am 27. Bönnigheimer Stromberglauf teil. Die 5-Kilometer-Strecke führte die Läuferinnen und Läufer durch die malerischen Ausläufer der Weinberge am Rand des Naturparks Stromberg-Heuchelberg.

Trotz überwiegend bedecktem Himmel und seltenen Sonnenstrahlen herrschten ideale Laufbedingungen bei ca. 14°C. Regen blieb aus, sodass sich alle Teilnehmenden voll auf ihren Lauf konzentrieren konnten. Die Laufveranstaltung wurde durchweg von einer positiven Stimmung im Kurs begleitet. Schon beim Aufwärmen zeigte sich Motivation und Ehrgeiz, sich beim anstehenden Lauf gut zu schlagen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

In der Mannschaftswertung für Schulen (Klassenstufen 11–13) belegte unser Sport-Leistungskurs sowohl den 1. als auch den 2. Platz.

In der Einzelwertung war der Kurs besonders in der Altersklasse männlich U18 erfolgreich:

  • Niklas Reimold sicherte sich mit einer fabelhaften Zeit von 18:59 Minuten den 1. Platz.
  • Theo Reimold erreichte mit einer Zeit unter 20 Minuten einen starken 4. Platz.
  • Luca Doerjer (6. Platz) & Laurens Mairhofer (8. Platz) absolvierten die Strecke in 21 Minuten.

Der 27. Bönnigheimer Stromberglauf war für unseren Sport-Leistungskurs nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein gemeinschaftliches Erlebnis – und schon jetzt steht fest, dass der Kurs im nächsten Jahr wieder dabei sein möchte.

Text und Bild: Joshua Simon

Sei einfach kein Arsch

Herr Müller begrüßt die Gäste zum Kulturcafé

Über Afrika wissen viele Menschen in Deutschland erstaunlich wenig – und das Wenige, das im Schulunterricht oder in Medien auftaucht, ist oft von Verzerrungen und kolonialistischer Sprache geprägt. Genau hier setzt der Autor und „Afrofluencer“ Stève Hiobi an, der selbst als Kind mit seiner Familie von Kamerun nach Eppingen kam. Im Rahmen des Kulturcafés Afrika, das am 6. November am Hartmanni-Gymnasium Eppingen unter dem Banner „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ stattfand, sprach er darüber, wie diese Darstellung Afrikas unsere Wahrnehmung beeinflusst und warum es so wichtig ist, sie zu hinterfragen.

Mit im Gepäck hatte er auch sein Sachbuch „All about Africa“, das dazu beitragen soll, die Wissenslücken über den Kontinent zu schließen. Die informativen und unterhaltsamen Passagen, die Hiobi daraus las, brachten das Eppinger Publikum oft gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Nachdenken. So macht Hiobi beispielsweise deutlich, auf welch abwertende Weise über die afrikanische Kultur gesprochen wird, indem er das oft gedankenlos verwendete kolonialistische Vokabular auf eine Beschreibung des bayerischen Oktoberfests überträgt.

Nella Ruder, eine der Leiterinnen der Courage-AG, stellt Hiobi die Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Im Anschluss an Hiobis Vortrag und Lesung hatte die Courage-AG der Schule Fragen vorbereitet. Hiobi erzählte unter anderem davon, wie ihm als Jugendlicher der starke Gemeinschaftssinn in seinem Fußballverein dabei half, mit Rassismus, der ihm teilweise von gegnerischen Teams entgegenschlug, umzugehen. Außerdem ging er darauf ein, wie er als Influencer mit Hasskommentaren unter seinen Videos umgeht: am besten nie die Kommentare lesen. Den ultimativen Tipp gegen Rassismus und Diskriminierung hat Hiobi zwar auch nicht parat, würde sich aber einfach einen generell freundlichen und respektvollen Umgangston in der Gesellschaft wünschen. „Sei einfach kein Arsch“, brachte er seine Botschaft prägnant auf den Punkt.

Das Kulturcafé stand nicht für sich allein, sondern war Teil eines größeren Projekts am Hartmanni-Gymnasium:

Bereits zwei Tage zuvor hatte die Klassenstufe 10 nach einem einführenden Vortrag Hiobis in verschiedenen Workshops zu Afrika-Themen gearbeitet. Die Ergebnisse dieser Gruppen konnten die Besucherinnen und Besucher auf Stellwänden bestaunen – von Deutschlands Kolonialgeschichte über afrikanische Start-ups bis hin zu Laufsport und Rassismus und Gerechtigkeit.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Freundeskreis des Hartmanni-Gymnasiums – herzlichen Dank dafür.

Text und Bilder: Ines Leitz

Campussporttag stärkt den Zusammenhalt auf dem Eppinger Campus

Aufstellung bei der Siegerehrung

Am 24. Oktober 2025 fand auf dem Eppinger Campus ein ganz besonderer Sporttag statt: Rund 300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 aus vier Schularten (der Hellbergschule, der Selma-Rosenfeld-Realschule, der Kraichgauschule und dem Hartmanni-Gymnasium), traten in gemischten Mannschaften gegeneinander an.

In der Schmiedgrundhalle und der Hardwaldhalle warteten abwechslungsreiche und sportliche Spaßstationen auf die Teilnehmenden. Ob beim Turmbau, der Puzzlestaffel, dem Heulerweitwurf oder dem Skiwettrennen, überall waren Geschick, Teamgeist und Kommunikation gefragt. Im Vordergrund stand dabei nicht das Gewinnen, sondern das gemeinsame Erleben und der Spaß an der Bewegung.

Unterstützt wurde der Sporttag tatkräftig von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 9 und 10, die beim Auf- und Abbau halfen und die einzelnen Stationen betreuten. Ihr engagierter Einsatz trug maßgeblich zum reibungslosen Ablauf des Vormittags bei.

Am Ende konnten einige Teams stolz eine Urkunde und einen kleinen Preis entgegennehmen. Ein Dank geht hier an die Fördervereine der Schulen für die finanzielle Unterstützung. Doch Gewinner waren letztlich alle, denn das gemeinsame Ziel des Tages wurde voll erreicht: den Campusgedanken stärken, das soziale Miteinander fördern und ein echtes WIR-Gefühl auf dem Eppinger Campus schaffen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Lehrkräften und helfenden Händen, die in der Vorbereitung und Durchführung zum Gelingen dieses besonderen Tages beitrugen. Die Schulleitungen beglückwünschten die Schülerinnen und Schüler zu einem ehrgeizigen, fairen und harmonischen Wettkampf, der eindrucksvoll zeigte, wie viel Teamgeist und Zusammenhalt auf dem Eppinger Campus stecken.

Die Schüler versuchen sich beim Hochsprung aus dem Stand. Die Kinder bauen gemeinsam einen Turm an der Turmbau-Station. In der ganzen Halle arbeiten die Schülerinnen und Schüler die Stationen ab.

Berlinfahrt 2025 – Das Hartmanni-Gymnasium auf Entdeckungstour in der Hauptstadt

Bildercollage von der Berlinfahrt

Vom 19. bis 24. Oktober 2025 machte sich die Jahrgangsstufe 2 des Hartmanni-Gymnasiums auf den Weg in die deutsche Hauptstadt – eine Woche voller Kultur, Geschichte und spannender Eindrücke. Die Berlinfahrt bot ein vielfältiges Programm, das sowohl politische Bildung als auch künstlerische und wissenschaftliche Schwerpunkte vereinte.

Ein Höhepunkt der Fahrt war zweifellos die Führung durch den Deutschen Bundestag, bei der die Gruppe nicht nur die beeindruckende Architektur des Reichstagsgebäudes bewundern, sondern nicht zuletzt dank der Einladung durch das Büro von MdB Alexander Throm auch spannende Einblicke in das politische Geschehen gewinnen konnte.

Auch ein Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, dem ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit, hinterließ bleibende Eindrücke. Die Führungen durch Zeitzeugen an Originalschauplätzen machten die Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit besonders greifbar.

Im weiteren Verlauf der Woche stand zudem die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock auf dem Programm, die die Schülerinnen und Schüler mit den Schicksalen mutiger Menschen konfrontierte, die sich dem NS-Regime entgegenstellten.

Für kulturelle Unterhaltung sorgte der gemeinsame Abend im Kabarett-Theater „Distel“, bei dem aktuelle politische und gesellschaftliche Themen mit viel Humor satirisch aufbereitet wurden. Ein weiterer Programmpunkt war der Museumsvormittag, an dem sich die Teilnehmenden auf verschiedene Häuser verteilten: Ob im Naturkundemuseum, in der medizinhistorischen Ausstellung der Charité, im Deutschen Historischen Museum, der Fotoausstellung „Roads not Taken“ (ebenfalls im DHM), im kunsthistorischen Bode-Museum oder bei einer spannenden Stadtrallye auf den Spuren der deutsch-deutschen Teilung – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Auch die Leistungskurse nutzten die Berlinfahrt, um ihre fachlichen Interessen zu vertiefen: Der Musik-LK besuchte sowohl ein Symphoniekonzert der Berliner Stadtkapelle als auch eine Vorstellung in der Staatsoper von Mozarts “Così fan tutte”. Der Kunst-LK wiederum erkundete die Ausstellungen im zeitgenössischen Kunstmuseum Hamburger Bahnhof, nebst praktischer Workshop-Arbeit. Der Wirtschafts-LK beschäftigte sich im Humboldt-Forum mit Fragen rund um Globalisierung und der Geschichte des Berliner Schlosses, während der Geschichts-LK sich beim Besuch des Sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park mit der Erinnerungskultur rund um den Zweiten Weltkrieg auseinandersetzte.

Natürlich kam auch das gemeinsame Erkunden der Stadt nicht zu kurz: Bei Spaziergängen durch das Regierungsviertel, entlang der Spree und über den Alexanderplatz konnten die Schüler*innen Berlin von seiner lebendigen Seite kennenlernen.

Am Ende der Woche blickten alle auf eine intensive und bereichernde Zeit zurück – voller neuer Eindrücke, spannender Begegnungen und unvergesslicher Erlebnisse.

Text: Yana Marzluf (J2)

Dem Landtag Forderungen gestellt! Jugendlandtag 15./16.10.2025

Übergabe der Forderungen an Landtagspräsidentin Muhterem Aras

Mit Nastja Schnigula und Jannis Schulz durfte das Hartmanni-Gymnasium zwei Delegierte aus der Klassenstufe 10 zum Jugendlandtand nach Stuttgart entsenden. Dafür wurden sie auf der regionalen Jugendkonferenz, die in der Woche zuvor in Gemmingen stattfand, gewählt.

Im Rahmen der Jugendkonferenz, die vom Stadt-Kreis-Jugendring Heilbronn an der Wolf-von-Gemmingen-Schule durchgeführt wurde, wurden politische Fragestellungen von Jugendlichen mit Politikern der im Landtag vertretenen Parteien diskutiert. So standen auch die Jugendkonferenzen in ganz Baden-Württemberg unter dem Motto „Was uns bewegt“.

Als Delegierte der Gemminger Jugendkonferenz konnte man Forderungen an den Landtag richten, die dann auch von Landtagspräsidentin Muhterem Aras in Empfang genommen wurden. Diese wurden im Rahmen von Workshops gemeinsam mit Fachpolitikern aus den Fraktionen entwickelt. Dazu die Eindrücke unserer Teilnehmer:

Nastja:

„Ich selbst war im Workshop mentale Gesundheit, dort haben wir dann 3 konkrete Forderungen für den Landtag herausgearbeitet und anschließend formuliert.

Wir fordern mehr präventive (vorbeugende) Maßnahmen, mehr geschultes Personal, z.B. Schulpsychologen, an Schulen und vor allem mehr Sichtbarkeit für Jugendliche und ihre mentale Gesundheit (Stichwort Druck). Diese Forderungen wurden dann während der Plenarsitzung am 16.10 von einzelnen Jugendlichen vorgestellt.

Doch neben all den politischen Diskussionen und Debatten fanden sich auch Jugendliche zusammen die Interessen, neben der Politik, teilten. Insgesamt war der Jugendlandtag 2025 also eine sehr spannende Erfahrung, die ich politisch Interessierten gerne weiterempfehle.“

regionale Jugendkonferenz am 10.10.2025 in Gemmingen Die Delegation der Jugendkonferenz in Gemmingen vor dem Landtag in Stuttgart

Jannis:

„Nach der Ankunft am Landtag bekamen wir am Vormittag die Zeit, die anderen Teilnehmer besser kennenzulernen und uns einen groben Überblick zu verschaffen. Am Nachmittag ging es dann in die Workshop-Gruppen. Ich war im Workshop Zukunftschancen, bei dem wir in dem weitreichenden Themenbereich mehrere Forderungen aufstellten, u. a. einen Ausbau der Berufsorientierung an allen Schulformen in Form von Praktika, oder auch kostenlose Schultickets für sozial schwächere Familien.

In der nachfolgenden Diskussionsrunde mit verschiedenen Politikern konnten wir Unklarheiten zu den Forderungen klären und Fragen stellen. Am Abend folgte das sog. "Spitzenvesper" mit vielen Landtagsabgeordneten, bei dem man die Möglichkeit hatte, mit dem Politikern zu diskutieren. Allgemein waren über die zwei Tage verteilt immer wieder Politiker anwesend, was die Zeit noch interessanter machte.

Der zweite Tag startete mit einer letzten Workshopzeit, bevor es zu meinem persönlichen Highlight ging: Der Jugendpolitischen Debatte des Landtags. Für mich war es sehr interessant, so eine Sitzung live mitzuerleben.“

An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an die Wolf-von-Gemmingen-Schule, die unseren Schülern die Teilnahme am Jugendlandtag und die damit verbundenen Erfahrungen ermöglichte.

Text: Nastja Schnigula, Jannis Schulz, Holger Freudenberger

Einladung zum Kulturcafé Afrika

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine theoretische Einführung zum Theme Inklusion im Sport. Die 10er probieren Sitzvolleyball in der Sporthalle aus.

Am 6. November 2025 (18:30h) lädt die AG „Courage“, mit Unterstützung des Freundeskreises Hartmanni-Gymnasium e.V., zu einem Kulturcafé mit dem Themenschwerpunkt Afrika in der Aula des HGE ein. Hierzu dürfen wir den deutschlandweit bekannten „Afrofluencer“ Stève Hiobi (Jg. 1986), bekannt auf YouTube, Instagram und TikTok als @deinbrudersteve, zu einer Abendveranstaltung mit Lesung und anschließendem Autorengespräch willkommen heißen. 2023 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, macht Hiobi mit kurzen, informativen Beiträgen in den sozialen Medien komplexe Themen wie Kolonialismus, afrikanische Geschichte und Kultur für junge Menschen zugänglich. Er wird aus seinem Ende 2024 bei Droemer Knaur erschienenen Buch All about Africa lesen, in dem er den afrikanischen Kontinent – jenseits von Klischees und westlich verzerrten Blicken – darstellt. Im Rahmen des Kulturcafés werden zudem die Ergebnisse des Afrika-Projekttags der Klassenstufe 10 ausgestellt. Wir freuen uns auf einen schönen, spannenden und hoffentlich gedankenanregenden Abend mit Stève Hiobi und den Ergebnissen der Schülerworkshops.

Die 10er beim Sitzvolleyball

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine theoretische Einführung zum Theme Inklusion im Sport. Die 10er probieren Sitzvolleyball in der Sporthalle aus. Der Trainer Ruudi Sonnenbichler leitet die Gruppe aus Vereinsmitgliedern und Schülerinnen und Schülern des HGEs an.

Am Dienstag, den 14. Oktober 2025, machten sich die Klasse 10a sowie interessierte Schülerinnen und Schüler der 10c gemeinsam mit Frau Fulgner, Herrn Schirop und Frau Krautscheid auf den Weg nach Hoffenheim zum Verein „Anpfiff e.V.“, um dort am Training der Sitzvolleyballmannschaft teilzunehmen.

Die Exkursion fand im Rahmen des Projekts „Zukunft gestalten – Diversität wertschätzen“ im Fach Sport statt und wurde inhaltlich durch das Fach Englisch begleitet. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zum Thema Inklusion im Sport ging es direkt in die Praxis: In der Halle konnten die Schülerinnen und Schüler selbst erleben, wie herausfordernd und zugleich faszinierend Sitzvolleyball ist.

Nach anfänglicher Zurückhaltung entwickelten alle schnell großen Spaß am Spiel und trainierten gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern unter der Leitung von Trainer Rudi Sonnenbichler. Dabei standen Teamgeist, gegenseitiger Respekt und das gemeinsame sportliche Erlebnis im Vordergrund.

Die Veranstaltung bot wertvolle Einblicke in eine inklusive Sportart und zeigte eindrucksvoll, wie Sport Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen kann.

Text und Bilder: Tabea Krautscheid

Wirtschaft-LK auf Exkursion in Frankfurt

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Exkursion zusammen mit ihrem Lehrer Herrn Burth.

Am 24.09. unternahm der Wirtschafts-Leistungskurs des Hartmanni-Gymnasiums Eppingen eine Exkursion nach Frankfurt, um die theoretischen Inhalte aus dem Unterricht durch praktische Eindrücke zu vertiefen. Früh am Morgen (6 Uhr 49) startete die Gruppe und erreichte nach einer angenehmen und pünktlichen (!) Bahnfahrt das erste Ziel: Die Wertpapierbörse. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Geschichte und die Aufgaben der Börse. Begriffe wie Aktie, Index oder Kursbewegungen wurden nicht nur wiederholt, sondern anhand der aktuellen Marktentwicklungen greifbar gemacht. Besonders interessant war der Blick in den Handelsaal. Der Handel ist fast gänzlich vollautomatisch digitalisiert und unterscheidet sich deutlich von den im Film oft dargestellten Szenen mit hektisch rufenden Händlern.

m Nachmittag ging es weiter ins Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. In einer abwechslungsreichen Führung erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Entstehung und Bedeutung von Geld, die Aufgaben der Zentralbank sowie die Herausforderungen der Geldpolitik. An interaktiven Stationen konnten sie selbst ausprobieren, wie Inflation wirkt oder welche Folgen unterschiedliche geldpolitische Entscheidungen haben. Ein Highlight war sicherlich die Möglichkeit, einen echten Goldbarren zu sehen und anzufassen. Ungefähr 12 kg betrug das Gewicht des Barrens, heute über 1 Million Euro wert. Für viele das Wertvollste, dass sie bisher in der Hand hatten.

Text: Yana Marzluf

Die Film-AG präsentiert einen Rückblick auf den Nachhaltigkeitsmarkt 2025

125 neue Fünftklässler am Hartmanni-Gymnasium begrüßt

Mit Freude und Neugier beginnt die 5d ihr erstes Jahr am Hartmanni-Gymnasium.
Mit Freude und Neugier beginnt die 5d ihr erstes Jahr am Hartmanni-Gymnasium.

Der 16. September 2025 markierte für 125 Kinder aus Eppingen und den umliegenden Gemeinden einen aufregenden Neuanfang: Sie traten ihren ersten Schultag am Hartmanni-Gymnasium an. Im Rahmen einer Willkommensfeier in der Aula der Schule hießen Schulleiter Ulrich Müller, die musikalischen Ensembles der Schule und die gesamte Schulgemeinschaft die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler sowie deren Eltern herzlich willkommen. Dabei lernten die Kinder auch ihre neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennen. Auch in diesem Jahr wurden wieder fünf Eingangsklassen gebildet, die jeweils von einem Team aus zwei Lehrkräften übernommen werden. Die Klasse 5a wird von Tanja Kirchgeßner und Martina Geissler-Mack geleitet, die 5b von Johanna Hockey und Natasa Livancic. Die Klasse 5c übernehmen Sina Kuchler und Viola Schulz. Ines Leitz und Philipp Kugler leiten die Klasse 5d und Nicole Kuchler und Daniel Rehmel die 5e. Die erste drei Tage an der neuen Schule verbrachten die Klassen mit ihren jeweiligen Klassenleitungen, um Zeit zu haben, sich gegenseitig und die neue Schule kennenzulernen.

Aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch das Kollegium erhielt Zuwachs: Zwei neue Lehrerinnen verstärken ab sofort das Team. Tamara Schmitt (Deutsch, Englisch), die im letzten Jahr ihr Referendariat erfolgreich am HGE abschloss, bleibt der Schule als Kollegin erhalten. Neu in Eppingen willkommen geheißen wurde dagegen Helen Heidorn (Ethik, Wirtschaft, Sport).

Allen Neuen – ob groß oder klein – wünschen wir einen gelungenen Start und viel Freude am Lernen und Arbeiten am Hartmanni-Gymnasium!

Gruppenbild der 5a
5a
Gruppenbild der 5b
5b
Gruppenbild der 5c
5c
Gruppenbild der 5e
5a

Text: Ines Leitz
Bild: Uta Kay