Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Bilder vom aktuellen Schuljahr.

Frankreichaustausch 2022

Gruppenbild der Teilnehmer*innen

Nach zweijähriger Coronapause war es endlich wieder möglich, unsere Partnerschule in Jaunay-Marigny/Frankreich zu besuchen. 10 Schüler*innen aus der Oberstufe und aus Klasse 10 verbrachten in Begleitung von Frau Herrmann-Barabas und Frau Dr. Nürnberg die Woche vom 4.-11.4.2022 bei ihren französischen Austauschpartner*innen und deren Familien.

Alle deutschen Teilnehmer*innen waren auch diesmal sehr beeindruckt von der futuristischen Architektur des Lycée Pilote Innovant International. Innovativ ist die Pilotschule durch projektorientierten Unterricht, der mindestens 10% der Unterrichtszeit einnimmt, und durch den selbstverständlichen Umgang mit digitalen Medien. International ist die Schule, weil Schüler*innen aus dem Ausland für die Dauer von einem Jahr oder länger am Unterricht teilnehmen und auf Wunsch das französische Abitur ablegen können.

Trotz der durch Corona bedingten extrem kurzen Planungsphase wurde uns ein interessantes, ausgewogenes Programm geboten. Neben dem Besuch des Freizeitparks „Parc du Futuroscope“ mit seinen spektakulären „Kinos“ waren die Erkundung der mittelalterlichen Stadt Poitiers mit ihrer romanischen Kirche „Notre Dame la Grande“ und eine Stadtführung in La Rochelle weitere Highlights.
Auch die Teilnahme am Unterricht stieß in diesem Jahr auf besonderes Interesse, da die anstehende Präsidentschaftswahl Gegenstand des Unterrichts war und lebhafte Diskussionen auslöste. „Die französischen Schüler*innen interessieren sich sehr viel mehr für Politik als wir“, so das Credo der deutschen Teilnehmer*innen, die sich teilweise von diesem Interesse an der Wahl und den Kandidaten anstecken ließen.

Die gute Stimmung und die Freundschaften, die sich in dieser Woche anbahnten, weckten bei den Teilnehmer*innen den Wunsch, sich sehr bald wieder zu sehen.

Text: Frau Herrmann-Barabas
Bilder: Kim Richert

Osterüberraschung im Altersheim

Schülerchor mit Herrn Ducati

Über eine besondere Osterüberraschung durften sich die Bewohnerinnen und Bewohner des ASB-Altersheims in Eppingen freuen: Die Klasse 6b des Hartmanni-Gymnasiums brachte ihnen ein Ständchen dar und überreichte ihnen selbst gestaltete Osterkarten.

Osterkarten

Schon Wochen zuvor hatte die Klasse gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Gitta Geising begonnen, über 150 Osterkarten liebevoll zu gestalten. Außerdem übten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Musiklehrer Timo Ducati einige Frühlingslieder ein. Kurz vor den Osterferien wurden die Karten dann überreicht und es fand der große Auftritt vor dem Altersheim statt. Während die Kinder auf der Wiese vor dem Altenheim sangen, schauten und hörten die Seniorinnen und Senioren von den Fenstern, Balkonen oder der Terrasse aus zu. Viele von ihnen waren so begeistert, dass sie selbst mitsangen und -klatschten. Ebenso groß war die Freude über die mitgebrachten Osterkarten.

Auch das Seniorenstift Eppingen wurde von der Klasse mit Ostergrußkarten bedacht. Der geplante Gesangsauftritt dort musste aber leider entfallen.

Text: Ines Leitz
Bilder: Gitta Geising

Spendenaktion für die Ukraine

Stolz sein? Stolz sein!

Das darf die Schülerschaft der Campusschulen von Eppingen: der Selma-Rosenfeld-Realschule, der Hellbergschule und dem Hartmanni-Gymnasium.

Spendenübergabe Die Pakete

Nachdem am Donnerstag (17.03.2022) die Schülerschaft mit einer langen Menschenkette ihrem Wunsch nach Frieden Ausdruck gegeben hat, begann sie mit einer Sammelaktion für die Menschen, die in der Ukraine unter dem Krieg leiden. Als Partner konnte die Salzl Apotheke Eppingen gewonnen werden, die für die Spendensumme Medikamente zum Einkaufspreis bereitstellte. Eine Elternsprecherin des Hartmanni-Gymnasiums stellte Verbindungen zu einem Transport her, der die Medikamente über Tschechien und Polen direkt nach Kiew bringt, wo sie an Personen übergeben werden, zu denen ein persönlicher Kontakt besteht und von denen auch eine Liste mit benötigtem medizinischem Material übermittelt wurde. So konnte sichergestellt werden, dass die Spende auch wirklich das beinhaltet, was benötigt wird und dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Am Dienstag wurde die Spende von den Schülersprechern der drei Campusschulen überreicht: 5451 Euro konnte die Schülerschaft innerhalt von zwei Tagen sammeln!

Die Familie Salzl war so beeindruckt, dass sie jeden gespendeten Euro nochmal mit 50 Cent zusätzlich unterstütze und dann auf einen geraden Betrag von 8500 Euro aufrundete. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

Die Lieferung ging am Dienstagabend auf den Weg. Sobald wir über die Ankunft etwas wissen, werden wir wieder berichten.

Text: Markus Binder

Eppinger Schulen setzen mit Friedenskette und Spendenaktion ein starkes Zeichen

Musik: The Inspiration - Keys of Moon

Der Krieg in der Ukraine erschüttert uns alle und beschäftigt natürlich auch die Schulgemeinschaft in Eppingen. Aus diesem Grund hatte die SMV aller Campusschulen die Idee für eine besondere Aktion, bei der alle Schülerinnen und Schüler aktiv werden und ein Zeichen für den Frieden setzen konnten: Am vergangenen Donnerstag wurde eine Friedenskette rund um die Hellbergschule, das Hartmanni-Gymnasium und die Selma-Rosenfeld-Realschule gebildet. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aller drei Schulen stellten sich dabei um 8 Uhr geschlossen in einer langen Menschenkette auf und hielten zuvor im Unterricht gestaltete Plakate und Banner mit Friedenswünschen in die Luft. Darauf zu sehen waren häufig Peace-Zeichen, Friedenstauben, Wünsche wie „No war“, „Pray for Ukraine“ oder die Farben der ukrainischen Flagge. Mit Kameras und Drohnenaufnahmen wurde diese eindrucksvolle Demonstration für ein friedliches Miteinander festgehalten.

Schüler mit Plakaten Schüler mit Plakaten Schüler mit Plakaten Schüler mit Plakaten

Außerdem wurden über die Woche hinweg in den Klassen Spenden für die Ukraine gesammelt. Dabei kam insgesamt bereits ein Betrag von 5300€ zusammen. In Kooperation mit der Eppinger Apotheke Salzl wird dieses Geld in Medikamente und weitere medizinische Güter investiert, welche anschließend in die Ukraine transportiert werden.

Text: Ines Leitz
Bilder: Alexander Berchtold

Landeswettbewerb Alte Sprachen 2022: Erste Preise unserer Schüler in der 1. Runde

Die Gewinner des Wettbewerbs auf dem Schulhof

Auch dieses Jahr führen vier Schüler unserer Schule die schöne, langjährige Tradition der Teilnahme am Landeswettbewerb Alte Sprachen fort:

Jonas Gantner arbeitete zum Thema ,,Das gefährdete Staatsschiff“ und präsentierte in einer hervorragenden Prüfung an der Schule seine Ergebnisse.

Micha Bokelmann, Juliane Fassl und Leonie Henrich haben in der 1. Runde ihre Wettbewerbsarbeiten zum Thema ,,Die Bedeutung des Socrates“ eingereicht und sind dafür jeweils mit einem ersten Preis ausgezeichnet worden. Sie dürfen in die zweite Runde einziehen.

Für die Klausur der zweiten Runde wünschen wir den Teilnehmern alles Gute: Bene eveniat!

Wir beglückwünschen unsere Lateiner für ihre außergewöhnlichen Leistungen und sind stolz darauf, dass sie sich über das schulische Maß hinaus mit viel Energie und Einsatzbereitschaft in höchst anspruchsvolle Themen eingearbeitet haben.

(Text und Bild: S. Popst)

Zahlreiche Preise für HGE-Schüler*innen beim Wettbewerb „Informatik-Biber“

-	Die beim „Informatik-Biber“ erfolgreichen Schüler*innen des HGE mit Schulleiter Ulrich Müller (l.) Informatik-Lehrer Benjamin Weber (r.).

Logisches Denken und Lust am Knobeln waren auch dieses Schuljahr wieder beim Wettbewerb „Informatik-Biber“ gefragt. Zahlreiche Schüler*innen des Hartmanni-Gymnasiums stellten dabei erfolgreich ihr Können unter Beweis und lösten selbst die kniffeligsten Aufgaben. Von insgesamt 408 Teilnehmenden an der Schule errangen schlussendlich elf einen ersten Preis und fünf einen zweiten Preis. Die Erstplatzierten erhielten für ihre großartigen Leistungen einen Rucksack, die starken Zweitplatzierten gewannen einen Kugelschreiber.

Der "Informatik-Biber" findet seit 2006 statt. Er ist eine Initiative der Gesellschaft für Informatik, des Fraunhofer-Verbunds IuK-Technologie und des Max-Planck-Instituts für Informatik und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Text: Ines Leitz
Bild: Alexander Berchtold

Lina Ungerer ist die beste Vorleserin des HGE

Alle Teilnehmer am Vorlesewettbewerb Lina Ungerer mit Buch und Urkunde

Am Mittwoch, dem 8. Dezember, war es wieder soweit: Der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Hartmanni-Gymnasium Eppingen stand an. Leider musste dieser schon zum zweiten Mal unter Corona-Bedingungen, also ohne zuhörende und unterstützende Klassenkamerad:innen, stattfinden. Es nahmen jeweils zwei Klassenbeste aus den 6. Klassen teil: Ann-Christin Frasl und Lina Ungerer repräsentierten die Klasse 6a, während die 6b von Anastasia Pierce und Nele Hafner vertreten wurden. Für die 6c gingen Melina Münch und Fabian Pissarczyk an den Start. Darleen Uhler und Laura Bender vertraten die 6d und für die 6e schließlich traten Luis Aust und Fabian Herrmann an.

Vor einer Jury aus Deutschlehrer:innen lasen alle zehn Teilnehmer:innen zunächst einen Text aus einem selbst gewählten Buch vor. Nach einer kurzen Beratung der Jury rückte dann die Hälfte der Schüler:innen in die zweite Runde vor, wo eine unbekannte Textstelle aus dem Roman „Der weiße Wolf“ von Käthe Recheis vorgelesen werden musste.

Nach vielen tollen Textvorträgen fiel der Jury die Entscheidung ziemlich schwer. Am Ende wurde jedoch Lina Ungerer zur besten Vorleserin des HGE gekürt. Sie überzeugte beim Vortrag ihrer Lesestelle aus dem Roman „Fox Runner“ von Ali Sparkes besonders durch sehr flüssiges und sinnerfassendes Lesen, passende Betonungen und eine angenehme Lesestimme. Auch den Fremdtext trug Lina überzeugend vor und ließ sich dabei auch nicht durch ein kurzes Verhaspeln zu Beginn aus der Ruhe bringen. Dies beeindruckte die Jury besonders.

Lina wird nun das Hartmanni-Gymnasium beim Kreisentscheid im Frühjahr 2022 vertreten. Wir wünschen ihr schon jetzt viel Erfolg!

Text: Ines Leitz
Bilder: Friso Neumann

HGE gewinnt Förderwettbewerb „Sparda Impuls“

Alle Teilnehmer der Nachhaltigkeits-AG

Das Hartmanni-Gymnasium hat beim Förderwettbewerb „Sparda Impuls“ der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg den ersten Platz belegt und erhält damit Fördermittel in der Höhe von 4.000€ für Projekte rund um das Thema Nachhaltigkeit.

An dem Wettbewerb nahmen über 250 Schulen aus ganz Baden-Württemberg teil, die sich mit Projektideen aus den Themengebieten „Umwelt, Natur, Klima“, „Soziales“ oder „Beruf und Wirtschaft“ bewerben konnten. Das HGE bewarb sich mit der Idee eines Nachhaltigkeitskalenders mit wöchentlichen Challenges, Projekten und Rezepten sowie eines großen Nachhaltigkeitstags für Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern.

Vom 8. November bis 2. Dezember konnte online für die Projekte der verschiedenen Bewerberschulen abgestimmt werden. Je mehr Stimmen eine Schule erhielt, desto mehr Fördergeld würde ausbezahlt werden. Das Hartmanni-Gymnasium tummelte sich in den ersten Wochen des Abstimmungszeitraums zunächst unter ferner liefen, doch durch Aufrufe zur Abstimmung durch die Nachhaltigkeits-AG auf der Webseite der Schule und in Lautsprecherdurchsagen wurden mit der Zeit immer mehr Schüler:innen auf den Wettbewerb aufmerksam, stimmten selbst ab und motivierten auch Familie und Freunde dazu, mitzumachen. Am Tag vor Ende der Abstimmung lag das HGE auf Platz 7, doch nun war der Ehrgeiz der Schulgemeinschaft endgültig geweckt: Alle wollten sich mit nichts Geringerem als Platz 1 zufriedengeben. In der Aula wurde eine Abstimmstation aufgebaut, an der Schüler:innen unter Anleitung ihre Stimme abgeben durften, Schüler:innen und Lehrer:innen schrieben in den Pausen nochmals allen Bekannten und Verwandten Nachrichten mit der Bitte um Abstimmung. Und das HGE kletterte immer weiter nach oben, begleitet von Jubel bei jedem weiteren Platz, den die Schule im Ranking gutmachte.

Nicht nur für das Nachhaltigkeitsprojekt am HGE ist der erste Platz bei diesem Förderwettbewerb ein riesiger Erfolg, sondern auch für die gesamte Schulgemeinschaft, die in der schweren Corona-Zeit die Erfahrung machen durfte, was alles möglich ist, wenn man zusammenhält und an einem Strang zieht.

Text: Ines Leitz
Bild: Die Nachhaltigkeits-AG des Hartmanni-Gymnasiums

Buchpräsentation: 600 Jahre Lateinschule und Gymnasium Eppingen (1421-2021)

Buchcover

Nach gut zehn Jahren Vorarbeit wurde am Freitag, den 12.11., in der Aula des HGE der von den Schülerinnen und Schüler der Schulchronik-AG verfasste Sammelband Zwischen bürgerlicher Kulturbeflissenheit und zäher Bauernart. 600 Jahre Lateinschule und Gymnasium Eppingen (1421-2021) der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese Publikation stellt die Geschichte des höheren Schulwesens in Eppingen dar, von der spätmittelalterlichen Lateinschule über die Höhere Bürgerschule des 19. Jahrhunderts bis zum heutigen Hartmanni-Gymnasium.

Herausgegeben wird das Buch im Jubiläumsjahr von den Heimatfreunden Eppingen e.V., deren Vorsitzender Reinhard Ihle die Veranstaltung – die von JazzBurned, der von Bernd Söhner geleiteten schuleigenen Jazzcombo musikalisch begleitet wurde –mit einem Grußwort eröffnete. Im Anschluss begrüßten Oberbürgermeister Klaus Holaschke – selbst ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums – und Schulleiter Ulrich Müller ihrerseits die ca. 60 anwesenden Gäste. Unter diesen befanden sich zahlreiche weitere ehemalige Schülerinnen und Schüler, von denen die einen die Anstalt bereits in den späten 1940er Jahren besucht und die anderen gerade erst in diesem Jahr ihr Abitur gemacht hatten. Stellvertretend für die Autorinnen und Autoren stellte Alan Götz, neben Dr. Mika Job einer der beiden AG-Leiter, den Inhalt des Buches vor.

Anschließend bat Reinhard Ihle Oberbürgermeister Holaschke und Oberstudiendirektor Müller nochmals auf die Bühne, um ihnen als Ersten jeweils ein Exemplar des Buchs feierlich zu überreichen. Ebenfalls auf der Bühne durch Überreichung eines Buchexemplars geehrt wurden die anwesenden Autorinnen und Autoren, die AG-Leiter sowie weitere zentrale Unterstützerinnen und Unterstützer des Buchprojekts wie Stadtarchivarin Petra Binder und das für das Layout verantwortliche Vereinsmitglied Erich Schleusener. Der Freundeskreis des Gymnasiums Eppingen, der genau wie die Stadt Eppingen das Buchprojekt finanziell unterstützt hat, war durch Bernd Albrecht vertreten. Vincenzo Luongo von der Kreissparkasse Heilbronn, als Kassenwart der Heimatfreunde erwiesenermaßen der Erforschung der Eppinger Lokalgeschichte verbunden, überreichte anschließend der Schulchronik-AG in Anerkennung für ihre Arbeit eine Spende von 500,- Euro. Zum Abschluss wurde noch weiteren Personen im Saal, die das Projekt auf verschiedenste Weise unterstützt hatten, mit einem Exemplar des frisch erschienen Buchs gedankt, bevor der Verkauf offiziell eröffnet wurde.

Für diejenigen, die bei dieser Gelegenheit noch nicht zuschlagen konnten: Das Buch ist direkt bei den Heimatfreunden Eppingen, im lokalen Buchhandel oder per Bestellung unter der ISBN 978-3-930172-32-0 erhältlich.

136 Fünftklässler am HGE begrüßt

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Am Dienstag, dem 14. September, wurden 136 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am Hartmanni-Gymnasium Eppingen begrüßt. Schulleiter Ulrich Müller hieß die Kinder und ihre Eltern bei sonnigem Wetter im Rahmen einer kurzen Begrüßungsfeier auf dem Schulhof willkommen. Danach durften die neuen Schülerinnen und Schüler ihre Klassenlehrkräfte kennenlernen. Dieses Schuljahr werden die fünf Eingangsklassen von Susanne Ruff, Marlene Pesch, Sebastian Krämer, Sebastian Mayer und Ines Leitz geleitet.

Auch im Kollegium gab es zum Beginn des Schuljahres 2021/22 einige Neuzugänge. Christina Basse (Deutsch / Englisch) und Daniel Rehmel (Chemie / Biologie) haben ihr Referendariat am HGE erfolgreich absolviert und sind nun fester Bestandteil des Kollegiums. Aus Elternzeit bzw. Sabbatjahr zurückgekehrt sind Noémie Boulot-Schwab (Französisch / Englisch), Mareike Naumann-Hutzler (Deutsch / Latein) und Uta Kay (Deutsch / Gemeinschaftskunde). Außerdem verstärken ab diesem Schuljahr Lea Landoll (Musik / Mathematik), Marlene Pesch (Deutsch / Englisch), Rebecca Rauschopf (Deutsch / evangelische Religion) und Rivka Zieher (Bildende Kunst) das Kollegium.

Ein Paradies für Insekten

Das neue Insektenhotel

Das Thema Nachhaltigkeit wird am Hartmanni-Gymnasium Eppingen großgeschrieben. Nicht umsonst gewann die Schule dank vieler toller Ideen für Nachhaltigkeitsprojekte letzten Winter den Wettbewerb "Vordenken statt nachmachen - Wege in die Nachhaltigkeit an Schulen" der Volksbank Kraichgau. Eines dieser Projekte ist nun im Schulgarten zu sehen: ein riesiges Insektenhotel.

Die Idee für das Insektenhotel kam von Schülerinnen und Schülern der Schulgarten-AG, welche den Schulgarten nachhaltiger gestalten und so ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten wollten. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Kerstin Max-Bach und Sebastian Kaminski, welche die Arbeitsgemeinschaft leiten, planten die Schülerinnen und Schüler das Insektenhotel so, dass es genau in der Einflugschneise der Insekten liegt und möglichst viele kleine Gäste anzieht. Das Füllmaterial bietet Bienen, Wespen, Käfern und weiteren Insekten eine Gelegenheit zum Nisten und Überwintern und leistet so einen Beitrag zum Artenschutz. Das Innenleben des Insektenhotels wurde so gestaltet, dass ein großer HGE-Schriftzug entsteht.

Doch ohne Hilfe wäre ein solch großes Projekt natürlich nicht umsetzbar gewesen. Deshalb wurde Dieter Eilers, Umweltbeauftragter des evangelischen Kirchenbezirks Kraichgau, mit ins Boot geholt, der mit seiner Expertise die Planung und den Bau des Insektenhotels tatkräftig unterstützte. Finanziell gefördert wurde das Projekt darüber hinaus aus dem Fonds Nachhaltigkeit der Volksbank Kraichgau.

Nachdem diverse Corona-Beschränkungen die Arbeit der Schulgarten-AG immer wieder erschwerten, steht das Insektenhotel nach ungefähr zwei Jahren nun endlich. Wer vorbeikommt, kann ja mal einen Blick hineinwerfen und schauen, ob bereits die ersten Gäste eingezogen sind.

Das Projekt des "Hartmanni Gymnasiums" wurde gefördert aus Mitteln des Volksbank Kraichgau Fonds - Nachhaltigkeit. Helfen auch Sie, dass solche Maßnahmen umgesetzt werden können. Informationen zum Fonds Nachhaltigkeit finden Sie unter vbkraichgau.de/nachhaltigkeit.

Text: Ines Leitz