Auf dieser Seite finden Sie Berichte und Bilder vom aktuellen Schuljahr.

Die neuen Fünftklassler sind da!

neuneFuenfer

Stiftung ,Humanismus heute’ / Landeswettbewerb ,,Alte Sprachen”

Die Themen des 38. Landeswettbewerbs ,,Alte Sprachen” 2020 sind jetzt online! Detaillierte Informationen auf der Homepage der Stiftung: https://www.humanismus-heute.uni-freiburg.de/taetigkeiten/las Wer zu den Hintergründen des Landeswettbewerbs und den Erfolgen unserer Schüler im Jahr 2019 Näheres erfahren möchte, findet im Folgenden einen ausführlichen Bericht:

Landeswettbewerb ,,Alte Sprachen” - ein Brückenschlag zwischen Antike und Moderne

Alte Sprachen

Eine schon über mehr als 20 Jahre währende, höchst erfolgreiche Tradition am HGE wurde auch von den Schülern des Schuljahres 2018/19 fortgesetzt: Mit ihrer Teilnahme am Landeswettbewerb ,,Alte Sprachen” der Stiftung ,,Humanismus heute” haben sich Sophie Widmann, Ulrich Haug, Alexander Johl und Josua Kugler für das Wettbewerbsjahr 2019 besonderen Herausforderungen gestellt.
So bearbeiteten sie in wochen-, zum Teil monatelanger Arbeit jeweils zwei Texte unterschiedlicher lateinischer Autoren, die von der Stiftung vorgegeben werden: Texterschließung, Literaturrecherche, Einarbeitung in korrektes Zitieren und schließlich die Erstellung der gesamten Arbeit in Form eines wissenschaftlichen Aufsatzes - all dies neben dem normalen Unterricht und der Bewältigung von Klausuren zu leisten, dazu sind Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen vonnöten. Dabei helfen natürlich der Dialog mit den betreuenden Lateinlehrerinnen. Aber auch die hieraus resultierenden Ergebnisse müssen immer wieder eingearbeitet werden. Kein leichtes Unterfangen also! Aber ,per aspera ad astra’: Unsere Schüler befassen sich damit schon mit Arbeitsweisen, die andere erst im Studium mühsam erlernen müssen.
Entsprechend darf die Arbeit nach einer Präsentation wie beim Seminarkurs auch als ,Besondere Lernleistung’ für das Abitur angerechnet werden.

Im Wettbewerbsjahr 2019 entschieden sich Ulrich, Alexander und Josua für das Thema ,,Römische Herrschaft”. Hier waren Ausschnitte aus Vergils Aeneis und Tacitus’ Agricola zu vergleichen. In besonderem Maße wurde hier deutlich, wie sich noch heute die schon vor 2000 Jahren angewandten Strategien zur Begründung von Imperialismus wiederfinden lassen.
Sophie widmete sich als einzige dem Thema ,,Muße - aus staatsphilosophischer Sicht.” Schon der sperrige Titel lässt erkennen, dass im Vergleich zweier Texte von Cicero und Seneca akribische Einarbeitung nötig war. Sophie meisterte diese Aufgabe hervorragend und konnte mit ihrer Vertiefung in die philosophischen Hintergründe auch ungemein für die Alltagsarbeit im Latein-Unterricht profitieren.

Drei unserer Schüler konnten die Jury von ,,Humanismus heute” mit der Qualität ihrer Arbeiten sogar so überzeugen, dass sie zur zweiten Runde, bestehend in der Anfertigung einer Klausur, zugelassen wurden.
Neben den Buchpreisen winkte auch eine Teilnahme an verschiedenen Seminaren im Kloster Neresheim. Der besondere Reiz dieser interdisziplinären Seminare besteht darin, dass man im Kreise Gleichgesinnter über den Tellerrand schulischer Fächerkanons hinausblicken darf. Alexander nahm die Herausforderung an und erarbeitete eine ganze Woche lang das Thema ,Potentialität’ aus Texten von Denkern wie Aristoteles, Kant, Goethe, Nietzsche und vielen anderen.
Es bleibt zu hoffen, dass auch die Schüler kommender Jahrgänge die Herausforderungen des Wettbewerbs annehmen im Wissen, außergewöhnliche Erfahrungen sammeln zu dürfen!

Text: S. Popst

Abirede 2019